News-Archiv
Start der zweiten Phase der Exzellenzinitiative
Anfang September müssen die Anträge für die neue Exzellenzinitiative abgegeben werden
BVerfG: Professorinnen und Professoren an Fachhochschulen können sich auf die Freiheit von Wissenschaft, Forschung und Lehre (Art. 5 Abs.3 GG) berufen
Das Bundesverfassungsgericht gibt damit ausdrücklich seine bisherige Auffassung auf, der wissenschaftliche Charakter insbesondere der Lehre an Fachhochschulen sei fraglich. In dem Verfahren, welches ein Mitglied mit Unterstützung des hlb vor dem Gericht führte, wird darauf verwiesen, dass sich Universitäten und Fachhochschulen nach den Bundes- und Landesgesetzen einander angenähert haben.
BMBF: Wir machen die Fachhochschulen fit für Europa
BMBF fördert bessere Vernetzung mit europäischen Partnern. Damit sich Fachhochschulen künftig noch besser mit europäischen Forschungspartnern vernetzen können, unterstützt sie das Bundesministerium in diesem Jahr dabei, Anträge im 7. Forschungsrahmenprogramm der Europäischen Union zu stellen.
Haushalt des BMBF erreicht Rekordniveau
Der Haushalt des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) steigt 2011 gegenüber dem laufenden Jahr um rund 783 Millionen Euro auf ein Rekordniveau von 11,646 Milliarden Euro. Das geht aus dem Haushaltsgesetz 2011 hervor.
Schavan: Professorinnenprogramm erfolgreich
Nach Aussage des BMBF ist das Professorinnenprogramm zur Förderung von Frauen an deutschen Hochschulen erfolgreich.
Neuartige Studiengänge braucht das Land
Eine Satire aus der ZEIT auf die Mode, Studiengänge mit immer schillenderen Namen zu generieren: Relationik, Vitasophie mit Schwerpunkten "Life and Prosperity", "Emotional Balance" und "Practical Wisdom".
NRW: Drei neue Fachhochschulen starten ihren Studienbetrieb
280 Studienanfänger starten in dieser Woche an den drei neuen Fachhochschulen in Nordrhein-Westfalen. In 2013 soll der volle Studienbetrieb (7500 Studienplätze) erreicht sein.
10% mehr Studenten in 2008 als im Jahr davor
(rp online). Die Zahl der Erstsemester stieg laut Statistischem Bundesamt im Jahr 2008 auf 396.800, knapp zehn Prozent über dem Vorjahr. Dabei geht der Trend zu einem Studium an Fachhochschulen. .
Hochschulen beschenken Erstsemester
Geschenke aller Art für Erstsemester (Fahrräder, Laptops ..), finanziert durch Sponsoren (Immer wieder die gleiche Meldung, aber wir glauben es immer noch nicht, dass man Studenten ernsthaft mit solchen Beigaben locken kann)
NRW-Hochschulen: Modernisierungsmaßnahmen über zwei Milliarden Euro
Die Landesregierung NRW hat mit den NRW-Hochschulen konkrete Modernisierungs- und Sanierungsmaßnahmen in Höhe von zwei Milliarden Euro verabredet.
Systemakkreditierung
(dradio). Seit 2008 gibt es auch die Möglichkeit, statt einzelner Studiengänge gleich das ganze Qualitätsmanagementsystem akkreditieren zu lassen. Bis jetzt machen aber nur sehr wenige Hochschulen davon Gebrauch.
Jedem Studenten sein Laptop.
Die neue Hochschule Rhein-Waal wird, wie versprochen, jedem der 90 Erstsemester zum Studienbeginn einen Laptop und ein Fahrrad zur Verfügung stellen. Das Fahrrad ist aber nur eine Dauerleihgabe und der Laptop bleibt bis zum Studienabschluss Eigentum der Hochschule.
Die Bildungsversprechen der Parteien
(DerWesten). Alle Parteien versprechen mehr Geld für Schulen und Universitäten. Allerdings setzen sie ihre Schwerpunkte sehr unterschiedlich. Ein Vergleich der wichtigsten Positionen.
Bachelorstudium reformieren
(dradio). Der niedersächsische Wissenschaftsminister Lutz Stratmann hat ein Eckpunktepapier vorgelegt, das unter anderem eine Ausweitung der Studiendauer für Bachelorstudiengänge vorsieht.
Uni verschenkt Netbooks an Erstsemester
(DerWesten). Erstsemster, die zum kommenden Wintersemester ihr Studium an der Universität Paderborn aufnehmen bekommen von der Hochschule ein Netbook geschenkt. Andere Universitäten halten nichts von derartigen „Lockmitteln”.
Studenten haben keine Angst vor Arbeitslosigkeit
(DerWesten). Die Studenten in Deutschland geben sich trotz Wirtschaftskrise optimistisch. Die Erwartungen an das durchschnittliche Wunschgehalt nehmen laut einer Studie sogar zu.
Deutschland muss mehr in Bildung investieren
(Spiegel Online). Noch immer studieren in Deutschland zu wenige junge Menschen, andere Industriestaaten geben mehr für Schulen und Hochschulen aus.
Auslandssemester: Immer noch schwierig
(Die ZEIT). Eine neue Studie zeigt: Die unterschiedlichen Hochschulsysteme in Europa machen es Studenten immer noch schwer, einen Teil des Studiums im Ausland zu absolvieren.
International University Bruchsal ist pleite
Hohe Gebühren, große Versprechen ... Die International University Bruchsal erwischt muss den Betrieb einstellen. Die staatliche Konkurrenz ist den teils findigen, teils windigen Uni-Unternehmen oft überlegen, meint Spiegel-Online
Nur jeder zehnte Schüler kann sich vorstellen, Ingenieur zu werden.
(vdi). Noch nie war für Jugendliche die alltägliche Nutzung von Technik so weit entfernt von der Bereitschaft, sich für ein entsprechendes Studium zu entscheiden . .
Neue Fachhochschulen in NRW: Mehr Bewerber als erwartet
Zum Stichtag 15. Juli lagen den drei neuen Fachhochschulen Hamm-Lippstadt, Rhein-Waal und Ruhr West insgesamt 339 Bewerbungen um einen Studienplatz für das kommende Wintersemester vor.
NRW: Wettbewerb für innovative duale Studienkonzepte an Hochschulen gestartet
Duale Studiengänge in NRW so beliebt wie nie zuvor – mehr als doppelt so viele Studierende wie im Vorjahr.
NRW: Das erste Semester an FH Mülheim kann beginnen
(Der Westen). Vorlesungsbeginn ist im September. Eine Entscheidung über den endgültigen Standort wird aber erst in der ersten Augusthälfte erwartet.
Bologna: Die HRK will nach-, aber nicht umsteuern
(dradio). Die Halbzeitbilanz der HRK des Bologna-Prozesses lautet zwar im Großen weiter so. Im Kleinen aber gelte es nachzusteuern, sagt HRK-Präsidentin Margret Wintermantel.
Die Uni wird neues Zuhause der Fachhochschulen
(Der Westen). Die belgische Region Flandern kartiert seine Hochschullandschaft neu und hat dabei ein Ziel vor Augen, das für die Hochschulszene in Deutschland ein absolutes Tabu darstellt: die Integration der Fachhochschulen in die Universitäten.
Ingenieurstudium wird häufig abgebrochen - Technikunterricht gilt als langweilig und theoretisch
(dradio). Trotz Konjunkturkrise werden Ingenieure händeringend gesucht. Doch viele Ingenieurstudierende brechen ihre Ausbildung vorzeitig ab. Ein Grund ist der mangelnde Praxisbezug gerade in den ersten Semestern.
Bachelor an der FH = Erfolgsmodell
(idw). Der REktor der Hochschule Esslingen betont, dass der Bachelor-Abschluss an seiner Hochschule mindestens das Niveau des früheren Diploms aufweis. Mit sieben, statt sechs Semestern Studienzeit und wesentlich praxisnaheren Vorlesungen unterscheide man sich deutlich vom Studium an technisch ausgerichteten Universitäten.
Professorin in Ingenieurstudiengängen
(Der Westen) Als Professorin Britta Böckmann zur ersten Programmier-Vorlesung an der Fachhochschule antrat, dachten einige Studenten, sie seien im falschen Raum. Zu groß war die Verwunderung über eine weibliche Professorin. Das war vor drei Jahren, nicht in den 50ern.
Harvard University will Personal abbauen
(dradio). Durch den Crash am Finanzmarkt verlor die Elite-Uni jedoch nahezu ein Drittel ihres Geldes. Jetzt werden Mitarbeiter entlassen.
Zufriedenste Studenten Deutschlands studieren an der Handelshochschule Leipzig
(idw). das zeigen die Ergebnisse einer aktuell veröffentlichten jährlichen und Studentenstudie des Beratungsunternehmens Universum Communications. Befragt wurden 19.000 Sudenten von ca. 100 Hochschulen.
NRW investiert bis 2020 acht Milliarden Euro in Hochschulmodernisierung
Innovationsminister Pinkwart gibt Startschuss für die ersten 12 Projekte aus dem Hochschulmodernisierungsprogramm
In Bayern sind Fachhochschul- und Uni-Master gleichwertig
(dradio). Seit Juli 2009 können sich Masterabsolventen von Fachhochschulen und Universitäten in Bayern zu gleichen Bedingungen beim Öffentlichen Dienst anstellen lassen. So lautet ein Beschluss des bayerischen Landtages.
DAAD-Netzwerkkonferenz will die Mobilität fördern
(dradio). Die neuen Bachelor- Master-Studiengänge lassen wenig für Auslandssemester. Die Netzwerk-Konferenz des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) will das ändern.
Geldsorgen schrecken Abiturienten vom Studium ab
(Der Westen). Geldsorgen sind einer der Hauptgründe, warum Abiturienten nach der Schule nicht studieren. Das ergab eine aktuelle Studie des Allensbach-Institutes.
GEW stellt ihr Hochschulleitbild vor
(dradio). Die Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft (GEW) stellt in Berlin ihr Leitbild für eine alternative Entwicklung von Hochschule und Forschung vor. Dabei tritt die GEW für ein elternunabhängiges Studienhonorar ein und möchte die Universitäten auch Menschen ohne Abitur öffnen.
Studie: Aufwand und Nutzen von Studiengebühren klaffen auseinander
(dradio). Seit der Einführung der Studiengebühren 2007 hat der Lehrstuhl für Marketing der Universität Hohenheim ermittelt, wie die Studierenden mit den Auswirkungen zufrieden sind und ob sie die Studiengebühren befürworten. Erste Ergebnisse liegen vor.
Die Konfettirisierung von Forschung und Lehre
(Spiegel Online). Das Studium werde zur reinen Punktejagd und auch die Forschung immer kleinteiliger, kritisiert der Berliner Wissenschaftler Jörn-Axel Meyer.
Kein Vertrauen in Verbesserung der Lehre durch CampusMaut
(Spiegel Online). In puncto Studiengebühren fehlt Studenten jedes Vertrauen, fast niemand glaubt an Verbesserungen der Lehre.
Hochschul-Präsidenten: Widerstand gegen die neuen Macher
(Spiegel-Online). Viele Uni-Präsidenten agieren wie Firmenchefs: Sie bauen ihre Institutionen für den Wettbewerb um. Doch die neuen Macher stoßen auf Widerstand bei Professoren und Studenten.
Studienbeiträge NRW: Rechtsaufsichtsverfahren gegen FH Südwestfalen
Gegen die FH Südwestfalen hat Innovationsministerium NRW ein rechtsaufsichtliches Verfahren eingeleitet, da sie nicht fristgerecht dargelegt hat, wie sie bislang noch nicht verwendete Studienbeiträge aus den vergangenen Jahren baldmöglichst für die Verbesserung von Studium und Lehre ausgeben will.
Bulmahn kritisiert Umsetzung des Bolgona-Prozesses
(dradio). Die Ziele des Bologna-Prozesses seien nicht erreicht worden, so die SPD-Politikerin heute. Die Qualität der Lehre sei kaum verbessert worden, stattdessen habe man rigide Studienvorgaben eingeführt, von denen im ursprünglichen Vertrag nie die Rede gewesen sei.
Zehn Jahre Bologna-Prozess
(dradio). In einem Schwarzbuch fordern 13 Professoren: Die zwangsweise Akkreditierung der neuen Studiengänge muss abgeschafft werden, Diplomabschlüsse sollten als Alternative zum Master wieder erlaubt sein. Die Macht der Hochschulleitungen muss begrenzt werden - zugunsten der Professorinnen und Professoren, denen derzeit eine echte Mitwirkung an den Reformen versagt wird.
Ausbau von Schülerlaboren an NRW-Hochschulen
Innovationsminister Pinkwart hat a, 19.6. den Wettbewerb zum Aus- und Aufbau von zdi-Schülerlaboren an NRW-Hochschulen gestartet. Ziel des Wettbewerbs ist es, die Zahl der Schülerlabore an NRW-Hochschulen deutlich auszubauen.
Herr Pinkwart, würden Sie für gute Bildung demonstrieren?
(Der Weste). Schüler und Studenten demonstrieren bundesweit gegen die verkürzte Oberstufe, Studiengebühren und Verschulung des Studiums. Ein Interview mit mit NRW-Wissenschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP).
Dekanate sind keine Befehlsempfänger
(Spiegel Online). Die Präsidentin der Hamburger Universität liegt im Clinch mit der Führungsriege der Fakultäten. In einem scharf formulierten Schreiben machten fünf Dekane ihrem Unmut Luft.
Uni-Prof kritisiert Anti-Bologna-Genörgel
.. und meint: Es sind doch die Professoren selbst, die Studienordnungen gestalten. Sie könnten die Rumpel-Reform klüger umsetzen - wenn sie nur wollten. Eine Gegenrede in Spiegel-Online.
NRW rügt vier FHs wegen nicht zeitnaher Verwendung von Studiengebühren
(Der Westen). Das NRW-Wissenschaftsministerium fordert von vier Fachhochschulen (FH) Aufklärung, wofür sie die Studiengebühren verwenden. Die Hochschulen hätten die Mittel offenbar angespart. Das sei nicht zulässig, hieß es im Ministerium.
CHE und Partner gewinnen EU-Ausschreibung zur Entwicklung eines weltweiten Rankings
Das CHE hat gemeinsam mit seinen Partnern des CHERPA-Netzwerks eine Ausschreibung der EU-Kommission zur Entwicklung eines alternativen Konzeptes für einen weltweiten Hochschulvergleich gewonnen.
"Studieren in Fernost": Hochschulinitiative Neue Bundesländer prämiert innovative Marketingkonzepte für Studieninteressierte
(BMBF). Vier ostdeutsche Hochschulen für innovative Marketingkonzepte ausgezeichnet.
NRW: Gesundheitscampus in Bochum
Bochum hatte in seiner Bewerbung versprochen, bis zu zehn Millionen Euro zur Realisierung beizusteuern. Nach der Entscheidung für Bochum bezweifeln nun Mitbewerber, dass Bochum diese Eigenbeitligung überhaupt aufbringen kann.
Ausgaben bei den Fachhochschulen in 2007 um 7,2 Prozent gestiegen
(Der Westen). Die Hochschulen in Deutschland haben im Jahr 2007 insgesamt 33,3 Milliarden Euro ausgegeben. Das 3,6 Prozent mehr als im Jahr zuvo. Besonders stark stiegen die Ausgaben bei den Fachhochschulen mit 7,2 Prozent auf 3,4 Milliarden Euro.
Schillernde Studiengänge
Eine Glosse auf die inflationsartige Zunahme unterschiedlicher Studiengänge mit immer schillernderen Namen. Bionik, Adaptronik, Life Science, Applied Life Sciences oder gar Bio Wellness Engineering (der nochmal schnell umbenannt wurde in Bio Science and Health).
NRW: Vollstudium ohne Vollabitur
(WAZ). Nach den Vorstellungen der NRW-SPD sollen vor allem Handwerker, aber auch andere Berufsgruppen nach einer Eingangsprüfung die Möglichkeit zum Vollstudium haben.
NRW: Der Gesundheitscampus kommt nach Bochum
(WAZ). Bochum soll mit dem neuen Gesundheitscampus zu einem Mekka der Medizin ausgebaut werden, so der NRW-Gesundheitsminister.
NRW - Ein tolerantes Bundesland
Innovationsminister Prof. Andreas Pinkwart (NRW) hat die heute in Düsseldorf beginnende Info-Tour begrüßt, mit der das sächsische Wissenschaftsministerium bei nordrhein-westfälischen Oberstufenschülern für ein Hochschulstudium in Sachsen werben möchte.
Studienbeiträge gehören nicht in den Sparstrumpf
NRW-Minister Pinktwart sichrt den Studierenden eine zeitnahe Verwendung der Studienbeiträge zu.
Bildungsstreik im Juni
(dradio). Wie in vielen deutschen Städten bereiten auch Studierende der Uni Potsdam für den Juni einen Bildungsstreik vor. Bundesweit sollen Proteste gegen schlechte Studienbedingungen oder Zulassungsbeschränkungen zum Masterstudium stattfinden.
Forschungsskandal in Göttingen?
(Spiegel-Online). 16 Göttinger Forscher werden verdächtigt, Publikationslisten gefälscht zu haben, um Fördergelder abzuräumen.
Bachelor: "Von vorne bis hinten Murks"
Aus Protest gegen Bachelor und Master hat ein Mainzer Theologie Professor seine Professur aufgegeben.
Studiengebühren im Überfluss?
Als ein "bemerkenswertes Beispiel für dreisten Umgang mit Studiengebühren" hält Spiegel-Online das nicht zeitnahe Ausgeben (oder "bunkern") von Sechs Millionen Euro Studiengebühren.
NRW: Präsidenten und Vizepräsidenten der drei neuen Fachhochschulen ernannt
Innovationsminister Pinkwart hat am 30.04. den Präsidenten und den Vizepräsidenten für Wirtschaft und Personal der drei neuen Fachhochschulen ihre Ernennungsurkunden übergeben. Bereits im Wintersemester sollen die ersten Studiengänge starten.
NRW: Studiengebühren sind rechtmäßig
(rp-online). Die Erhebung von Studiengebühren in Nordrhein-Westfalen ist rechtmäßig. Das entschied am Mittwoch das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig.
Bologna in Australien
(dradio). Die Folgen der europäischen Hochschulreform sind auch in Sydney, Melbourne oder Brisbane zu spüren. Denn der Bologna-Prozess gefährdet Australiens Stellung im globalen Bildungsmarkt.
Bologna in den USA
(dradio). Unter dem Druck des globalisierten Bildungsmarktes gibt es nun aber Ansätze, das inhomogene Hochschul-System in den USA nach europäischem Vorbild zu harmonisieren.
Ergebnisse der Bologna-Nachfolgekonferenz in Leuven
(dradio). Zehn Jahre nach Beginn des Bologna-Prozesses haben die Wissenschaftsminister aus 46 europäischen Ländern im belgischen Leuven Bilanz gezogen. Wichtigstes Ergebnis: Die Reform der europäischen Hochschulen wird fortgesetzt, und zwar bis mindestens 2020.
Bologna-Nachfolgekonferenz in Leuven
(dradio). Dem Bologna-Prozess wird vorgeworfen, zu einer Verschulung des Studiums zu führen und den Leistungsdruck so zu erhöhen, dass nur noch wenig Zeit und Luft bleibt für den Blick aus dem Elfenbeinturm.
Bologna aus studentischer Sicht
Im Bericht "Bologna with student eyes 2009" beleuchtet der europäische Studierendenverband ESU zum dritten Mal den Fortschritt der Implementierung des Bologna-Prozesses.
Hochschulpakt II: NRW erhält Geld für 90.000 zusätzliche Studienanfänger
In den ersten fünf Jahren des kommenden Jahrzehnts will NRW 90.000 zusätzliche Studienanfängerplätze schaffen. Die NRW-Hochschulen sollen dafür zwischen 2011 und 2015 rund 1,8 Milliarden Euro erhalten - die Hälfte kommt aus dem Bundeshaushalt, die andere Hälfte trägt das Land.
18 Milliarden bis 2019: Reaktionen auf die Beschlüsse zur Hochschulfinanzierung
Für das Studium könnte mehr drin sein, die Forschung kommt recht gut weg - so fasst dradio die Reaktionen auf die Einigung in der gemeinsamen Wissenschaftskonferenz von Bund und Ländern zur Hochschul- und Forschungsfinanzierung zusammen.
Macht Studieren a la Bologna dumm?
(Die Zeit). An der Universität Tübingen kann man beobachten, was die neuen Bachelorstudenten von jenen Kommilitonen unterscheidet, die noch nach dem alten System studieren.
NRW: zdi-Zentrum „MINT.Marl“ eröffnet
Die Einrichtung vernetzt Schulen, Hochschulen, Unternehmen und Politik in der Region miteinander, um Schülerinnen und Schüler möglichst früh für die MINT-Fächer (Mathematik, Ingenieur- und Naturwissenschaften, Technik) zu begeistern.
NRW: Schülerkalender informiert über Studien- und Ausbildungsangebote
Auf rund 200 Seiten liefert der Kalender Schülerinnen und Schülern ab der Jahrgangsstufe 7 Einblicke in Spitzenforschung und Hightech aus Nordrhein-Westfalen und informiert über neue Studien- und Ausbildungsmöglichkeiten.
Studentenpisa
Spiegel-Online hat schon einen Test mit Fragen zu Politik und Geschichte, Wirtschaft und Kultur.
Nicht sachgerechter Einsatz von Studiengebühren?
(dradio). Die Verwaltung der Uni Münster hat eingestanden, dass sowohl im Wintersemester 07/08 als auch im anschließenden Sommersemester Gelder aus Studienbeiträgen nicht sachgerecht ausgegeben wurden - insgesamt rund 240.000 Euro.
PISA demnächst auch für Studierende
"Wir fangen mit anderen Fächern an: Wirtschaftswissenschaften und Ingenieurwissenschaften" so der PISA-Koordinator Schleicher.
Forschungsfreisemester für Bachelorstudenten
Die ersten Hochschulen bieten Angebote zum Entschleunigen des Bachelorstudiums .. in Form eines "Forschungsfreisemesters".
Der stromlinienförmige Akademiker
(Spiegel-Online). Für seine Doktorarbeit hat ein Studenten befragt - und sieht einen Trend zum stromlinienförmigen Akademiker.
Noch kein Grund zur Beruhigung
(dradio). Im vergangenen Jahr ist die Zahl der Studienanfänger um 2,4 Prozent gestiegen. Zugleich gebe es aber 20 Prozent mehr Schulabsolventen, betont der Generalsekretär des Deutschen Studentenwerkes. Der Berg der Studierwilligen, die vor den verschlossenen Hochschulen stehen, sei weiterhin wesentlich größer als das, was durch den leichten Anstieg aufgefangen werde.
NRW: Leistungsorientierte Mittelverteilung in 2009
FH Niederrhein erreicht mit 1.2 Mio Euro im Haushaltsjahr 2009 die größten Zugewinne unter den Fachhochschulen in NRW.
Stand der Umsetzung des Bologna-Prozesses in Deutschland
Bachelor- und Masterstudiengänge machen mittlerweile bereits 75 Prozent des gesamten Studienangebots aus.
Zahl der Studienanfänger auf neuem Höchststand
(rp online). An Deutschlands Hochschulen hat die Zahl der Studienanfänger im vergangenen Jahr einen historischen Höchststand erreicht. Im Studienjahr 2008 nahmen rund 386.500 Menschen ein Studium auf.
MeinProf: Hochschullehrer hat keinen Anspruch auf Löschung seiner Daten
(Golem). Regensburger Richter haben die Klage eines Hochschullehrers gegen die Beurteilung seiner Lehrveranstaltungen abgewiesen.
Der Professor: Ein Typ für alle Fälle
(Spiegel-Online). Ein Professor soll heute alles sein: Manager, Top-Wissenschaftler, Lieblingslehrer, Medienprofi. Für die Zukunft taugt dieses Profil jedoch nicht mehr.
Professuren aus Studiengebühren
(dradio). Die Uni Köln will mindestens 20 Professuren aus Studiengebühren einrichten. Jetzt beginnt die Diskussion auch an der Uni Duisburg-Essen, denn Professuren umfassen ja nicht nur die Lehre, sondern auch einen mitunter erheblichen Anteil an Forschung.
Hürden zum Master
Welche Hürden es gibt und wie Studenten sich wehren. Eine Übersicht aus Spiegel Online.
Bachelorstudium schränkt Auslandsaufenthalt ein
(dradio). Schneller, kürzer, effizienter soll das Bachelorstudium sein. Für einen längeren Auslandsaufenthalt ist im dichtgedrängten Lehrplan kaum mehr Platz.
Forschungsprofessuren für 5 Fachhochschulen
Unis sind für die Forschung, FHs für die Praxis zuständig. Diese Trennung weicht langsam auf. So hat Brandenburg jetzt 15 zusätzliche Forschungsprofesssuren für seine 5 Fachhochschulen zur Verfügung gestellt.
Designierte Präsidenten für die drei neuen NRW-Fachhochschulen
.. sind nun ausgewählt ..
Minister Ranking
.. des Hochschulverbandes: Andreas Pinkwart aus NRW teilt sich mit einer Note 3,7 den Platz 8 mit Jürgen Zöllner.
Nach dem Juniorprofessor kommt der Seniorprofessor
(dradio). Vielen Hochschulen droht derzeit eine regelrechte Pensionierungswelle. Allein in Nordrhein-Westfalen scheiden jährlich mehr als 300 Professorinnen und Professoren aus dem Dienst aus.
Humboldt wird missbraucht
(Spiegel Online). Es geht um falsch verstandene Chancengleichheit, faule Professoren und das Vermächtnis von von Humboldt.
Uni-Prof. räumt Lehrstuhl wegen Bologna
(faz). "Da niemand mit mir kämpfen will, bleibt mir nur das Opfer. Ich bin nicht 'rekrutiert', sondern berufen worden. Die wichtigste Voraussetzung für meine Berufung aber ist mit dem neuen System in meinen Augen nicht mehr gegeben. Deshalb habe ich die Entlassung aus dem Dienst beantragt"
2010: Erneutes Bewerbungschaos an den Hochschulen?
Vorerst ist der Plan gescheitert, dass die Zentrale Vergabestelle für Studienplätze, die ZVS in Dortmund, als Servicestelle für die Hochschulen die Anträge der Studienbewerber gesammelt entgegennimmt und bearbeitet.
NRW gründet drei neue und erweitert acht bestehende Fachhochschulen
.. mit insgesamt 10.000 neuen Studienplätzen
10 Millionen Euro für die Lehre an deutschen Hochschulen
(idw). Die Stiftung Mercator und die VolkswagenStiftung starten heute die Initiative "Bologna - Zukunft der Lehre". Konkret geht es darum, die Studierbarkeit von Studiengängen zu erhöhen, Abbrecherquoten zu senken, Betreuungsrelationen zu verbessern und die Mobilität zwischen Hochschulen auszubauen.
Professorenbesoldung nicht verfassungsgemäß?
(süddeutsche). Ein Professor der Universität Marburg war der Ansicht, dass sein W2-Grundgehalt seinem Amt nicht angemessen sei. Die Richter folgten dieser Begründung. Das Gehalt entspreche weder der Ausbildung und Verantwortung noch der Bedeutung und dem Ansehen einer Professur. Es gebe Zweifel, ob das Besoldungsrecht verfassungsgemäß sei.
Berufsakademien werden Hochschulen
Mit Beginn des neuen Jahres werden die acht Berufsakademien in Baden-Württemberg unter dem Dach der „Dualen Hochschule Baden-Württemberg“ vereint.
Doch kein Studentenberg?
Der von den Wissenschaftsministern seit Jahren angekündigte Studentenberg wird nach Ansicht von Experten ausbleiben, berichtet die ZEIT.
NRW-Hochschulen werden bis 2020 für acht Milliarden Euro modernisiert und saniert
Fünf Milliarden Euro für 2009 bis 2015 und weitere 3 Milliarden für 2016 bis 2020.
Neues Urteil im Subventionsbetrugsskandal
Im Fall "Subventionsbetrug an der FH Gelsenkirchen" erging am am 16.12. ein weiteres Urteil: Der damalige Geschäftsführer des "Inkubator-Zentrums Emscher-Lippe" bekam ein Jahr und neun Monate Haft auf Bewährung.
NRW: Gewinner des ersten FH-Wettbewerbs "FH-Extra" stehen fest
29 Projekte an zehn Hochschulen sind jetzt aufgefordert, einen Förderantrag zu stellen.
Fragwürdige Schaffung neuer Studienplätze in NRW
Kritik kommt vom Dachverband der Studierendenvertretungen. Kritisert wird die Konzentration auf MINT-Fächer. Der Ausbau der bestehenden Fachhochschulen wäre günstiger gewesen und hätte schneller Früchte getragen.
Noch nie soviel Erstsemester wie in 2008
Laut Spiegel-Online haben 385.000 junge Menschen haben in 2008. Den Zustrom bringen geburtenstarke Jahrgänge. Außerdem gibt es mehr Studienplätze.
NRW gründet drei neue Fachhochschulen und erweitert bestehende Fachhochschulen
Die nordrhein-westfälische Landesregierung schafft in den kommenden Jahren 11.000 neue Studienplätze an Fachhochschulen. Dafür gründet das Land drei neue Fachhochschulen und baut acht bestehende Fachhochschulen aus, zum Teil an neuen Standorten.
Endlich bessere Hochschullehre! - Tagung über Exzellenz in der Lehre
(dradio). Wie die Lehre besser werden könnte, darüber haben Politiker, Wissenschaftler und Studierende bei einer Tagung zum Thema "Exzellente Lehre" an der Universität Leipzig diskutiert.
Mit vielen Hürden verbunden - Studieren ohne Abitur
Mitte November hat die HRK in einer Entschließung gefordert, dass die Länder einheitliche Regeln für den Hochschulzugang Berufstätiger beschließen sollen. dradio fragt, was das in der Praxis bringt.
HRK fordert Liberalisierung beim Studienzugang
Auch Studieninteressierte ohne Abitur, aber mit einem Berufsabschluss sollen sich um die Aufnahme zum Bachelor-Studium bewerben können.
Informationsveranstaltungen zu Bachelor und Master gestartet
Ziegruppe sind mittelständische Firmen, wo die neuen Abschlüsse immer noch skeptisch betrachtet werden.
Schmalspurstudium oder Exellenzausbildung?
Die Bolognareform hat die Ausrichtung nicht selten auf reine Wissensvermittlung reduziert: Eigeninitiative und kritisches Betrachten bleiben auf der Strecke.
Mach der Bachelor fir für den Beruf?
Zwei Dinge fordert der Vizepräsident der HRK in einem Interview mit dem Deutschlandfunk: Der Praxisanteil im Bachelor muss noch erhöht werden. Masterstudiengänge müssen auch berufsbegleitend absolviert werden können.
Privat studieren in Bielefeld
dradio hat sich an der Bielefelder Fachhochschule des Mittelstands umgehört.
"Duale Hochschulen" haben keine negativen Folgen für Fachhochschulen
findet der Wissenschaftsminister von Baden-Württemberg.
"Duale Hochschule"
.. so sollen sich die Berufsakademien in Baden-Württemberg nennen dürfen.
Private Hochschulen in NRW: Zahl der Studierenden seit 2004 nahezu verdoppelt
NRW ist das Bundesland mit den meisten privaten Hochschulen (23).
Schavan gibt brisante Studie frei
Fast 18.000 potentielle Studierende entschieden sich im Jahr 2006 wegen Studiengebühren gegen ein Studium. Dies geht lt. Spiegel-Online aus einer HIS-Studie hervor, die von Ministerin Schavn jetzt frei gegeben wurde.
FH Ausbau NRW: Start der Entscheidungsphase
Die 13 Bewerber, die sich mit ihren Anträgen auf Neugründung einer Fachhochschule oder auf Ausbau bestehender Fachhochschulen mit ihren Konzepten in der ersten Runde des Wettbewerbs durchgesetzt haben, präsentieren ihre Konzepte am 31. 10. und 1.11. der vom Innovationsministerium eingerichteten Jury. Nach der Entscheidung soll die Umsetzung der Ausbaupläne noch in 2008 beginnen.
FH-Absolventen promovieren lieber im Ausland
(dradio). Wer als FH-Absolvent in Deutschland promovieren will, hat es schwer: Erstens kann man nur an einer Uni promovieren. Und zweitens haben die Unis für FH-Absolventen hohe Hürden aufgebaut: Da gehen sie lieber ins Ausland, wo es solche Hürden nicht gibt.
Studiengebühren schrecken junge Menschen ab
Laut Spiegel-Online gibt es eine Studie, die seit Wochen von Bildungsministerin Schavan unter Verschluss gehalten wird, und die zeigt, dass Abiturienten durch Studiengebühren vom Studium abgehalten werden.
Gute Gründe, bis zum Master zu studieren
.. nenen die Fakultätentage der Ingenieurwissenschaften und der Informatik an Universitäten (nennt 4ing)
Westdeutsche meiden Ingenieurstudium
Studienanfänger aus dem Westen der Republik entscheiden sich besonders selten für ein Ingenieurstudium. Im Osten und im Süden hingegen ist das Interesse vergleichsweise groß, berichtet SPIEGEL-Online.
Zuwenig Frauen im Professorenamt
Frauen wollen mehr Macht und Handlungsspielräume im Wissenschaftsbetrieb. Ein Bericht des Deutschlandfunks.
Fachhochschulausbau NRW: Vorentscheidung der Jury
Sechs Anträge zur Neugründung einer Fachhochschule sowie sieben Anträge zum Ausbau bestehender Fachhochschulen haben die zweite Runde erreicht. Insgesamt gab es 22 Anträge.
Gute Gründe bis zum Master zu studieren
.. nennt 4ING, die Fakultätentage der Ingenieurwissenschaften und der Informatik an Universitäten e.V.
Mehrheit der Professoren unterläuft die Hochschulreform
.. meint der Politikwissenschaftler Wolf Wagner von der FH Erfurt in den vdi-Nachrichten.
NRW-Hochschulen übernehmen Provendis
23 Universitäten und Fachhochschulen beteiligen sich gemeinsam an der Patentvermarktungsgesellschaft Provendis. Sie übernehmen das bisher von der Zenit GmbH getragene Unternehmen.
Studieren im Ausland: 7% mehr als im letzten Jahr
Die beliebtesten Zielländer in 2006: Niederlande (16,8%), Vereinigtes Königreich (14,6%), Österreich (14,4%), Schweiz (10,7%), USA (10,4%), Frankreich (8,4%).
Ansturm auf Ingenieurfächer
Maschinenbau und Bauingenieurswesen sind bei Erstsemestern beliebt, Elektrotechnik, Mathematik und Naturwissenschaften weniger, berichtet Spiegel-Online.
Bologna-Prozess weiterentwickeln statt abwickeln
.. fordert dagegen die Deutsche Wirtschaft.
Uni-Profs fordern ein Rückrudern im Bologna-Prozess
Zumindest aber sollte der Master an der Uni der Regelabschluss sein und gleichzeitig bei Ingeneiueren als "Diplom" gelten. Kommentar des hlb-Redakteurs: Als angenehme Nebenwirkung für die Uni wäre das Diplom dann wieder das was es einmal war, nämlich ein Uni-Abschluss, währen der FH-Regelabschluss dann Bachelor heißt, was nebenbei die Bezeichnung für den Abbrecherabschluss der Uni ist.
Was bringen Leistungsanreize in der Lehre
Diese Frage analysiert das DFG-Forschungsprojekt "Governance an Hochschulen" am Zentrum für Weiterbildung der TU Dortmund.
Hochschulrat Uni Siegen: Vorsitzender tritt zurück
.. nachdem der vom Hochschulrat mit 2/3-Mehrheit gewählte Präsident in den anderen Gremien der Hochschule (z.B. Senat) auf Ablehnung gestoßen ist.
Mit dem Bologna-Bachelor in die USA
.. ist immer noch mit Hürden verbunden: Einige Unis in den USA denken ganz einfach: 3 Jahre Jahre sind weniger als 4 Jahre.
Hochschulrat Siegen: Präsidentenwahl gegen den Willen des Senats gescheitert
An der Uni Siegen wählte der Hochschulrat den Präsidenten - mit Zweidrittelmehrheit gegen den Willen des Senats aber streng nach Gesetz. Es formierte sich prompt Widerstand und der Hochschulrat trat den Rückzug an.
22 Bewerbungen zum Aus- und Neubau von Fachhochschulen in NRW
Eine Jury wird bis Ende November eine Empfehlung erarbeiten. Auf der Basis dieser Empfehlung wird die Landesregierung im Dezember eine Kabinettentscheidung treffen.
Kopperative Promotion statt Promotionsrecht von Fachhochschulen
Dafür setzt sich die TU9 ein. Tatsächlich hat die Zahl der zur Promotion zugelassenen Diplom-Fachhochschul-Absolventen 2005/2006 im Vergleich zum vorherigen Erhebungszeitraum 2002/2003 um 27% zugenommen.
Forschung über gute Hochschullehre
Um wissenschaftlich zu analysieren, was gute Lehre ausmacht, starten jetzt 30 Forschungsverbünde mit insgesamt 60 Einzelvorhaben zur Hochschullehre. Gut 16 Millionen Euro beträgt das gesamte Fördervolumen des BMBF für diesen Forschungsschwerpunkt.
Kombilohn für Professoren
(dradio). Baden-Württemberg will mithilfe der Wirtschaft Hochschullehrer besser vergüten
NRW will Vergaberahmen bei Professorenbesoldung abschaffen
Das Gesetz soll November 2008 in Kraft treten
Patent-Scouts für NRW Hochschulen
18 nordrhein-westfälische Hochschulen stellen Patent-Scouts ein, um die Erfindungen ihrer Wissenschaftler besser zu nutzen. Dafür stehen 1,3 Millionen Euro bereit, die Land und Hochschulen gemeinsam aufbringen. Die Experten sollen an den Hochschulen patentwürdige Erfindungen herausfiltern, die Wissenschaftler beraten und die Patentierung in die Wege leiten.
Förderwettbewerb FH-Extra
Ziel des mit 28 Mio Euro ausgestatteten Programms ist der Wissens- und Technologietransfer zwischen Fachhochschulen und regionaler Wirtschaft.
Zahl der Studienanfänger in NRW um 4,5% gestiegen
Die Zahl der Studienanfänger an den nordrhein-westfälischen Universitäten und Fachhochschulen ist im laufenden Sommersemester gegenüber dem Vorjahr um 4,5 Prozent gestiegen.
Förderprogramm Transfer.NRW mit 18Mio Euro ausgestattet
Es geht vor allem um mehr Unternehmensgründungen und schnellere Prototypenentwicklung an den Hochschulen.
Hochschulräte an Universitäten und Fachhochschulen in NRW
Das Innovationsminsisterim NRW zieht erwartungsgemäß eine positive Zwischenbilanz. Ansonsten findet man eine Übersicht über die Zusammensetzung der Hochschulräte und man erfährt vor allem, welche berühmten Personen in welchem Hochschulrat sitzen.
Immer mehr Studierende entscheiden sich für einen Verbundstudiengang der NRW-Fachhochschulen
Das besonders praxisnahe Angebot eröffnet Studierenden zwei unterschiedliche Möglichkeiten: Sie können entweder Ausbildung und ein Fachhochschulstudium miteinander kombinieren und haben dann nach einer durchschnittlichen Studienzeit von neun Semestern Lehre und Bachelor in der Tasche. Oder sie können Beruf und Fachhochschulstudium miteinander verbinden und sich so neben dem Job weiterqualifizieren.
NRW: Ca. 10 Prozent mehr Studienanfänger in MINT-Fächern im Wintersemester 07/08
Im vergangenen Wintersemester stieg die Zahl der Studierenden im ersten Fachsemester in den so genannten "MINT"-Fächern um 9,7 Prozent. In Mathematik und den Naturwissenschaften betrug der Anstieg 7,9 Prozent, in den Ingenieurwissenschaften 11,5 Prozent.
Bringt der Bachelor den Berufseinstieg
(dradio). Haben die Berufsanfänger mit den neuen Abschlüssen eine Chance auf dem Arbeitsmarkt? - Darüber diskutierten Hochschulen und Unternehmen auf einer Fachkonferenz an der Freien Universität Berlin.
Bachelor Welcome?
Die neueste Ausgabe des Stifterverband-Podcasts beschäftigt sich mit der Frage, wie Bachelor-Absolventen in Unternehmen ankommen und welche Erfahrungen sie machen.
HIS-Studie über die Beschäftigungssituation des Hochschul-Abschlussjahrgangs 2001
"Der Absolventenjahrgang 2000/2001 fünf Jahre nach dem Hochschulabschluss - Berufsverlauf und aktuelle Situation". Die im Winter 2006/07 erhobenen Informationen sind in dem Bericht für 30 Fachrichtungen differenziert dargestellt.
Exzellenz, Teil 2: Die Lehre bleibt weiterhin draußen
Für die Exzellenzinitiative planen Wissenschaftsrat und DFG eine Neuauflage mit noch mehr Geld ... nur für die Forschung, aber nicht für die Lehre
Durchlässigkeit zwischen Beruf und Studium
Der Senat der HRK hat sich am 8. Juli 2008 in Berlin für eine verbesserte Anerkennung beruflicher Leistung bei der Hochschulzulassung ausgesprochen.
NRW schafft haushaltsrechtliche Voraussetzungen für Aufbau eines Stipendiensystems für begabte Studierend
Das Modell: Für jeden eingeworbenen Euro aus privaten Mitteln sollen die Hochschulen einen Euro von staatlicher Seite hinzu erhalten. Mittelfristiges Ziel ist, den besten zehn Prozent der Studierenden monatliche Stipendien von 300 Euro zur Verfügung zu stellen.
Sudienabbrecher bei Bachelor/Master
(dradio). Nach Ansicht des Autors der HIS-Studie zum Studienabbruch an Hochschulen, Ulrich Heublein, hat die Einführung von Bachelor und Master nicht generell zu einer Verringerung der Zahl der Studienabbrecher geführt. In den Sprach-, Sozial- und Kulturwissenschaften sei zwar ein Rückgang zu verzeichnen, in den Ingenieurwissenschaften dagegen habe sich die Quote sogar noch erhöht.
Nachfolger des Diploms auf einem guten Weg
(vdi-nachrichten). Die Bachelor- und Masterstudiengänge seien als Nachfolger des Diploms auf einem guten Weg - auch wenn die Medien das nicht immer wahrhaben wollten, meint Margret Wintermantel, Präsidentin der Hochschulrektorenkonferenz, gegenüber den VDI nachrichten. Sorgen bereiten ihr aber die hohen Abbrecherquoten in den Ingenieurwissenschaften:
Unternehmen fordern mehr MINT-Absolventen
(vdi-nachrichten). Die Väter der Initiative "Bachelor Welcome" nehmen sich selbst in die Verantwortung, kritisieren aber vor allem Wissenschaft und Politik. Die Hochschullehre müsse aufgewertet werden, fordern die Unternehmensvertreter, und die Durchlässigkeit zwischen beruflicher und akademischer Bildung müsse erhöht werden.
Bologna wirkt: Studienabbruch an Hochschulen nimmt ab
(BMBF). An deutschen Universitäten kommt es seltener zum Studienabbruch. Dies ist das Ergebnis einer neuen HIS-Studie.
Kritik an Uni-Professoren: Wissenschaftsrat rügt Vorlesungsniveau
(Spiegel-Online). Schlechte Studentenbetreuung, schwache Vorlesungen: Der Wissenschaftsrat hat die Lehrqualität an deutschen Unis hart kritisiert.
Professor für zu gute Noten bestraft
(Spiegel-Online). Hier eine Eins, da eine Eins, alle eine Eins: Ein Professor der Fachhochschule Hildesheim hat seine Studenten mit Spitzennoten beschmissen, seine Vorlesungen aber eher selten gehalten. Jetzt hat ihn die Hochschule zu 2000 Euro Disziplinarstrafe verdonnert.
Verbesserung der Lehre
Mit Lehrprofessuren, flexiblen Deputatsregelungen und Mentorenprogrammen soll die Lehre an deutschen Universitäten verbessert werden, fordert der Wissenschaftsrat.
FH Bonn-Rhein-Sieg erhält das Qualitätssiegel "E-Quality 2007"
Bei der diesjährigen ERASMUS-Jahrestagung des Deutschen Akademischen Austausch Dienstes (DAAD) wurde die FH Bonn-Rhein-Sieg als einzige Hocschule in NRW mit dem Europäischen Qualitätssiegel "E-Quality 2007" ausgezeichnet.
Ute von Lojewski wird erste Präsidentin der FH Münster
Senat bestätigte am 30.6.die Entscheidung des Hochschulrats
Britische Universitäten, ein Vorbild?
Britische Universitäten gelten in Deutschland als Maß aller Reformen. Das ist unsinnig, denn sie haben sich zu Ausbildungsfabriken und Akademiker-Maschinen entwickelt, meint die Zeit.
Gehaltsdumping bei Professoren
(dradio). Die Gehälter in der deutschen Wissenschaft sind ins Gerede gekommen. Im internationalen Vergleich verdienen Forscher an Hochschulen und Einrichtungen der Wissenschaft deutlich weniger als beispielsweise in den Niederlanden, der Schweiz oder in den USA.
113 Hochschulen bewerben sich für das Professorinnen-Programm
113 Hochschulen aus allen 16 Bundesländern haben sich mit ihren Gleichstellungskonzepten auf die erste Ausschreibung des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) initiierten Professorinnenprogramms beworben.
FH-Sprecher in der HRK wiedergewählt
(idw). Die Mitgliedergruppe Fachhochschulen der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) hat ihren bisherigen Sprecher Prof. Dr. Andreas Geiger für eine weitere zweijährige Amtszeit wieder gewählt.
Weiterentwicklung der Forschung an Fachhochschulen
In einer Erklärung der NRW-Landesrektorenkonferenz vom April 2008 wird eine verstärkte Kooperationsbereitschaft der Unis in bezug auf kooperative Promotionen gefordert: "Wir beanspruchen kein eigenes Promotionsrecht, aber wir wollen für die FH-Absolventen, die promovieren möchten, eine gewisse Verlässlichkeit schaffen." Gemeinsame Graduiertenkollegs wären dabei ein Beispiel möglicher Zusammenarbeit, so der LRK-Vorsitzende Metzner.
Keine Verbesserung der Studiensituation durch Studiengebühren
.. sehen 3/4 aller Studierenden, berichtet die Langzeitstudie "Gebührenkompass" der Universität Hohenheim.
Bund der Studiengebührenzahler
(dradio). Die Studiengebühren sollen unter anderem die Studienbedingungen an den Hochschulen verbessern. Doch hat sich diese Voraussage erfüllt? Wohin fließen die Gelder? Um diese Fragen zu klären, haben Studierende in Stuttgart den "Bund der Studiengebührenzahler" aus der Taufe gehoben.
Freiheit für Deutsche Hochschulen
In der Ausgabe 2/2008 beschäftigt sich "Wirtschaft & Wissenschaft", die Zeitschrift des Stifterverbandes, mit den Autonomiebestrebungen deutscher Hochschulen.
Begabtenförderungswerke: FH-Studenten sind unterrepräsentiert
Und hier die Zahlen: 17 000 Stipendiaten, davon 1600 von Fachhochschulen, also knapp zehn Prozent. Demgegenüber studieren 25% der Studenten an Fachhochschulen.
NRW-Protest gegen Studiengebühren
Ca. 2000 Studierende, Schüler und Gewerkschaftsvertreter fordern in der Düsseldorfer Altstadt auf Transparenten und Plakaten die Abschaffung der Studiengebühren.
NRW: 28 Mio Euro für Wissens- und Technologietransfer zwischen FHs und regionaler Wirtschaft
Das Innovationsministerium hat heute den zweiten Teil des Förderwettbewerbs Transfer.NRW gestartet. Der mit 28 Millionen Euro dotierte Wettbewerb "FH-Extra" unterstützt die gemeinsame Forschung und Entwicklung von Fachhochschulen und ihren Partnern in der regionalen Wirtschaft.
NRW-Hochschulen gehen verantwortungsvoll mit den Studienbeiträgen um
Zu diesem Ergebnis kommen der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft und das Deutsche Studentenwerk in einer 127-seitigen Studie.
NRW: Statt lediglich 3,8 Prozent nun doch 5,8 Prozent mehr Erstsemester
.. für das letzte Wintersemester, so ein korrigierter Wert des Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik NRW.
Zahl der Studienanfänger an Universitäten und Fachhochschulen in NRW ..
.. ist im laufenden Sommersemester gegenüber dem Vorjahr um 4,5 Prozent gestiegen.
NRW senkt Abführquote
Mit Wirkung für das laufende Sommersemester hat das Innovationsministerium die Höhe des Anteils, den die Hochschulen aus den Studienbeitragseinnahmen an den Ausfallfonds abführen, von 18 auf 14 Prozent gesenkt.
HRK-Präsidentin Wintermantel fordert Neuauflage der Exzellenzinitiative
Rund 1,9 Milliarden Euro fließen im Rahmen der Exzellenzinitiative bis 2011 zusätzlich an ausgewählte Unis.Die HRK-Präsidentin Wintermantel wünscht eine Fortsetzung der Förderung.
Der Professorinnen-Anteil in NRW ist von 14,8 auf 15,5 Prozent gestiegen
Innovationsministerium erhöht die Mittel für die Frauenförderung an Hochschulen auf 5,7 Millionen Euro.
Studentenwerbung a la Potsdam
Hochschulen werben inzwischen mit Geschenken nach: Die Potsdamer Universität z.B. mt einer Bahncard.
NRW Landesregierung stellt Weichen zum Ausbau der Hochschullandschaft
Drei komplette Fachhochschulen und fünf Zweigstellen bereits bestehender Fachhochschulen an neuen Standorten werden mit Schwerpunkt auf den so genannten MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) neu gegründet. Zusätzlich wird eine neue Fachhochschule für Gesundheitsberufe geben.
4 neue Fachhochschulen für NRW
(dpa). Mit vier neuen Fachhochschulen will dienordrhein-westfälische Landesregierung den Anstieg derStudierendenzahlen im kommenden Jahrzehnt bewältigen. Zudem sollen anbestehenden Fachhochschulen fünf neue Zweigstellen eröffnet werden.
Fachhochschul-Elite fehlt die Lobby
.. meinen die vdi-Nachrichten und führen aus, dass der Anteil der Fachhochschüler an allen Studenten bei über 25 % liegt, bei den amtlich auserwählten Hochbegabten aber unter 10 %.
Neue Hochschulen für NRW
Die WAZ nennt Details: Ab 2009 sollen drei neue ingenieur- und naturwissenschaftliche Fachhochschulen mit je 2500 Plätzen errichtet, die erste deutsche staatliche Hochschule für Gesundheitsberufe mit 1000 Plätzen gegründet und fünf bestehende Fachhochschulen mit je 500 Plätzen ausgebaut werden.
HRK-Informationskampagne zum Bologna Prozess
Die Kampagne der HRK richtet sich an Studenten, an Schüler der Abiturjahrgänge sowie Lehrer und Eltern.
Aktuelles CHE-Ranking
Studiengänge in diesem Jahr aus den Bereichen Medien, Wirtschaftsinformatik, BWL, Jura, Politikwissenschaft, Soziale Arbeit, Soziologie, VWL und Wirtschaftsingenieurwesen. Die Fachhochschulen punkten imPraxisbezug, bekommen aber naturgemäß wenige Punkte in der Kategorie "Reputation der Professoren".
Fachhochschulen aus NRW im Förderprogramm IngenieurNachwuchs erfolgreich
Fachhochschullehrerinnen und Fachhochschullehrer aus NRW gehören zu den Gewinnern im aktuellen Förderprogramm "IngenieurNachwuchs" des Bundes. Von 47 geförderten Professoren kommen zwölf aus NRW.
Schavan: "FH-Forschung bietet sehr gute Qualifizierungschancen"
(BMBF). Studie zeigt: BMBF-Förderung an Fachhochschulen baut wichtige Brücken zwischen Wissenschaft und Wirtschaft / Ministerium gibt 53 Millionen Euro.
Rektor der FH Köln wird Vizepräsident der HRK
Die Mitgliederversammlung der HRK hat den Rektor der Fachhochschule Köln, Professor Dr. Joachim Metzner, zu einem ihrer Vizepräsidenten gewählt.
HRK startet Bachelor/Master Informationskampagne
Mit einer Informationskampagne versucht das Bologna-Zentrum der HRK, "hartnäckige Vorurteile" (sind alle Vorbehalte wirklich nur Vorurteile?) gegen die Studienreformen des Bologna-Prozesses abzubauen.
Gute Lehre: Weg von der reinen Präsentation akademischen Wissens
Die HRK-Mitgliederversammlung hält einen Perspektivenwechsel in der Lehre von der reinen Präsentation akademischen Wissens zur Förderung individueller Lernprozesse der Studierenden für erforderlich.
Leistungsgerechte Bezahlung von Professoren: Zu teurer.
Eine leistungsgerechte Bezahlung der Professoren ist für die meisten Unis viel zu teuer, berichtet "Die Zeit".
Teaching Points: CHE-Pilotprojekt mit der Uni Heidelberg
(CHE). Das Modell „Teaching Points“ wurde mit der Universität Heidelberg gemeinsam empirisch überprüft und soll für eine Verbesserung der Studien- und Lehrplanung in einem Pilotprojekt eingesetzt werden
Akkreditierung Plus
(idw). Die FIBAA führt zusätzlich zu ihrem Qualitäts-Siegel ein Premium-Siegel ein. Dieses wird für solche Studiengänge verliehen, die besondere Qualitätsanforderungen in den Bereichen Ziele und Strategie, Zulassungsverfahren, Konzeption des Studienganges, Ressourcen und Dienstleistungen sowie Qualitätsmanagement erfüllen.
Harmonisierung von Vorlesungszeiten
NRW unterstützt die Überlegungen, bundesweit die Vorlesungszeiten der Hochschulen mit für den wissenschaftlichen Austausch bedeutenden Staaten wie Großbritannien, USA oder Frankreich zu harmonisieren. Dabei geht es insbesondere darum, den Start des Wintersemesters bundesweit einheitlich vorzuziehen.
Bachelor: Schmalspurstudium oder erste Berufsqualifikation?
(SWR2 Campus). Eine Bilanz zur Einführung der Bachelor-Abschlüsse in Deutschland (Der Link führt zu einer 2,7Mbyte großen Audio-Datei)
Erhöhte Erwerbstätigkeit von Studierenden
(idw). Nach einer aktuellen Umfrage der FH Flensburg unter den Studierenden zeichnet sich ein deutlicher Trend zu einer erhöhten Erwerbstätigkeit neben dem Studium ab."Die FH selbst kann zur Verbesserung der Situation wenig beitragen. Solange sich die politischen Rahmenbedingungen nicht ändern, werden wir weiterhin mit überlangen Studienzeiten und hohen Abbrecherquoten zu kämpfen haben", erklärt Prorektor Prof. Dr. Andreas Weber.
Forschung an NRW-Fachhochschulen
(idw). Gemeinsame Standards in der Forschung zu entwickeln, hochschulübergreifend zusammenzuarbeiten und Forschungsergebnisse in die Wirtschaft zu bringen: Diese Ziele haben die NRW-Fachhochschulen durch die strategische Neuausrichtung ihrer Forschungsprofile bereits erreicht. Die nächsten Aufgaben sehen die Rektoren vor allem in personellen und organisatorisch-institutionellen Entwicklungen.
Orientierung für Erstsemester verschlechtert
(Spiegel-Online). Im ersten Semester sind die Uni-Neulinge schnell überfordert und finden sich nur schwer zurecht. Die Einführung von Bachelor und Master hat die Unübersichtlichkeit verschlimmert.
Sinn und Unsinn der Bologna-Reform
Hamster im Laufrad, Versuchskaninchen in einem gigantischen Selbstversuch - oder einfach Studierende, die vor einer großen Chance stehen? Im neuen "DSW-Journal" streiten sich der Präsident des Deutschen Hochschulverbands (DHV), die Generalsekretärin der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) sowie eine Studierende aus Hildesheim über Sinn und möglichen Unnsinn der Bologna-Reform.
Kooperation Uni-FH in Lehre und Promotion
Der Rektor der FH Magdeburg/Stendal sagt in einem Interview mit der duz, warum Unis und FH bei Promotion und in der Lehre künftig mehr kooperieren müssen.
Hinein ins Licht
"Fast wären die Fachhochschulen im Exzellenz-Fieber untergegangen. Doch nun treten sie aus dem Schatten der Unis." meint die duz.
Vier Semester Gefängnis ohne Bewährung
.. für 2 Professoren der FH Gelsenkirchen. Der Grund: Subventionsbetrug in einer Größenordnung von 10 Mio Euro.
Deutsche Uni-Webseiten: Usability Mangelhaft
Mit der "Benutzerfreundlichkeit der Homepages deutscher Universitäten" ist es laut einer aktuellen Studie nicht weit her, berichtet der Deutschlandfunk. An Fachhochschulen ist es möglicherweise nicht viel besser.
Wie gut fördern Hochschulen die Beschäftigungsbefähigung Ihrer Studenten?
(CHE). Während einige Hochschulen vorbildliche Maßnahmen etabliert haben, um die Studierenden umfassend auf den Arbeitsmarkt vorzubereiten, haben eine Reihe von Hochschulen diesen Aspekt bei der Umstellung auf Bachelor-und Masterstudiengänge so gut wie gar nicht berücksichtigt
Wissenschaftsrat warnt vor dramatischer Situation in der Lehre
Der Wissenschaftsrat hat wegen der dramatischen Situation der Lehre an den deutschen Hochschulen Alarm geschlagen: "Die Lehre ist strukturell unterfinanziert."
Acht Jahre nach Bologna - Professoren ziehen Bilanz
.. heißt eine neue HIS-Studie. Befragt wurden mehr als 850 Professoren des Maschinenbaus und der Elektrotechnik von Universitäten und Fachhochschulen.
Zwergenland
.. ist der vorläufige Arbeitstitel für ein Eltern-Kind-Zimmer, das studierenden und/oder arbeitenden Eltern an der Technischen Fachhochschule Wildau Platz und Gelegenheit gibt, ihre Kinder z. B. für den Zeitraum einer Vorlesung oder Besprechung sicher unterzubringen.
Das Max Planck Graduate Center
Senat der Max-Planck-Gesellschafft stimmt am 14.3.2008 der Gründung zu.
Streit um das Promotionsrecht am Graduate Center Mainz
.. der Streit dauert an: Ein Bericht aus dradio.
FH Nord Westfalen
Im Zuge der Rüttgers-Initiative "3 neue Fachhochschulen in NRW" denkt das nördliche NRW über eine FH Nord Westfalen nach.
Systemakkreditierung "akkreditiert"
(idw). Am 29. Februar hat der Akkreditierungsrat "Kriterien für die Systemakkreditierung" und "Allgemeine Regeln für die Durchführungen von Verfahren der Systemakkreditierung" beschlossen und damit den letzten Schritt zur Einführung der Systemakkreditierung in Deutschland vollzogen.
Turbo-Abitur NRW
Zur Reduzierung der hohen Abbrecherquoten in Ingenieurstudiengängen wird im Turbo-Abitur kräftig entschlackt: Der Logarithmus findet garnicht mehr statt. Die Exponential-Funktion wird auf Zinseszinsanwendungen reduziert.
Anhörung im NRW-Landtag zu Studiengebühren
Insgesamt ein positives Bild. Sogar seitens der Studenten: Der AStA der RWTH Aachen kam in seiner Stellungnahme zu dem Ergebnis, dass die Studienbeiträge "zu einer bemerkbaren Verbesserung der Lehrbedingungen an der Hochschule" führen. Sein Resümee über die Ergebnisse der eingeführten Studienbeiträge fällt daher grundsätzlich positiv aus.
CHE kommentiert Studiengebührenmodell NRW
(CHE). Aus Sicht des CHE sind zahlreiche Regelungen in NRW vorbildhaft für andere Länder, v.a. die Tatsache, dass die Entscheidung über die Einführung und Gestaltung der Beiträge nicht bei den Ländern, sondern in den Händen der Hochschulen liegt.
Hochschulräte in NRW. Eine Zwischenbilanz
Minister Pinkwart zieht ein positives Zwischenfazit: "Den Hochschulen ist es durchweg gelungen, Kompetenz und Führungserfahrung aus möglichst vielen gesellschaftlichen Bereichen zusammenzuführen."
Minister Ranking
Alle Jahre wieder. Diesmal auf Platz 1 Johanna Wanka (Note 2,2). Andreas Pinkwart auf Platz 8 (Note 4,0). Veranstalter: Der Deutsche Hochschulverband.
Besoldung unter Wert
In einem Interview mit dem Deutschlandfunk fordert der Präsident des Deutschen Hochschulverbandes, die Grundbesoldung von Professoren deutlich erheblich anzuheben, um im internationalen Vergleich mithalten zu können.
Berufungsverfahren: Lang und undurchsichtig
Das Berufsverfahren an deutschen Hochschulen weist zahlreiche Defizite auf, meint dradio.
Politik darf Bologna-Reform nicht länger links liegen lassen
(idw). "Wir sind jetzt in der Phase der Nachsteuerung, um die Reform zum Erfolg zu führen", sagte dazu HRK-Präsidentin Margret Wintermantel. "Das betrifft die Anerkennungspraxis in den Hochschulen, die Gestaltung der Prüfungen, den Qualifikationsrahmen für Curricula oder Teilzeitstudiengänge."
Überraschend viele Abbrecher im Bachelor-Studium
.. so die Schlagzeile von Spiegel-Online. Im Bericht steht dann fast das Gegenteil: "Laut Hochschul-Informations-System (HIS) hat sich die Abbrecherquote der deutschen Studenten deutlich verringert, sie liegt bei 20 Prozent. Doch die neuen Bachelor-Studiengänge bedeuten keineswegs für ALLE Fächer eine Verbesserung."
Stifterverband fordert Freiheit für die Hochschulen
Hochschulen sollen künftig Arbeitgeber, Dienstherr und Tarifpartner aller Mitarbeiter sein und die Höhe der Gehälter selbst festsetzen können. Die Kapazitäts- und Lehrverpflichtungsordnung und damit auch starre Vorgaben über die Zahl der zu unterrichtenden Stunden oder die Zahl der zugelassenen Studenten sollen abgeschafft werden.
Studienabbrecherquote durch Bachelor: An FH's größer als vorher
(idw). Nach einer HIS-Studie haben 21% der deutschen Studienanfänger der Jahrgänge 1999 bis 2001 ihr Erststudium ohne Examen aufgegeben. Bei der letzten Berechnung lag diese Quote noch bei 22 %. Der Rückgang des Studienabbruchs beruht dabei auf einer günstigen Entwicklung an den Universitäten. An den Fachhochschulen ist die Abbrecherquote dagegen gestiegen.
Bachelor-Studiengänge nicht überfrachten
Der Päsident des Deutschen Stundentenwerks würdigt die geringeren Abbruchzahlen in den Geistes- und Sozialwissenschaften, sorgt sich aber um die hohen Abbruchquoten bei den FH-Ingenieurwissenschaften.
Erfüllen Hochschulräte die Erwartungen?
(idw). Externer Sachverstand ist in den Augen der Hochschulleitungen das größte Plus, das ein Hochschulrat mitbringt. In Sachen bessere Außenwirkung und Vernetzung, effektivere Kontrollmechanismen oder bessere Stellung im Wettbewerb um Sponsoren und Drittmittel haben sich die Erwartungen an die Räte allerdings selten erfüllt. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Ruhr-Universität Bochum.
30% der Professoren an der Uni Zürich sind Deutsche
.. und die hohe Zahl wird nach einem Bericht von dradio von einigen dort inzwischen als Problem angesehen. Die umgekehrte Sicht: wäre die Zahl evtl. kleiner, wenn das Professorenamt an deutschen Hochschulen attraktiver wäre?
Wenn das Studium unbezahlbar wird
.. ein Bericht im dradio über die Situation in Frankreich.
3 Phasen Konzept für Praxisphase im Bachelor
Phase I: Vorbereitung, Auswahl- und Genehmigungsverfahren durch das Praktikantenamt der Fakultät. Teilnahme an einem einwöchigen Vorbereitungsseminar (Soft-Skills).Phase II: Evaluation der studentischen Leistung während der Praxis-Phase durch den Betreuer des Unternehmens. Benotung des Praxisberichts durch den verantwortlichen Fachprofessor.Phase III: Abschließendes Kolloquium mit erneuter Benotung
Betreuungsbetrag für ausländische Studierende
Wer nicht aus der EU kommt, muss an der Uni Bonn seit dem Sommersemester 2007 einen Betreuungsbeitrag von 150 Euro pro Semester zahlen, zusätzlich zu den Studien- und Sozialgebühren. Dagegen gibt es Proteste.
Bologna-Prozess für Qualität in der Hochschulbildung nutzen
(idw). Die Gesellschaft für Informatik e. V. (GI), der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM), die Fakultätentage Informatik (FTI) sowie Elektrotechnik und Informationstechnik (FTEI) fordern von der Politik größere Anstrengungen bei der Reform des Hochschulsystems.
Abstimmung im Hörsaal
.. hatten wir unten schon als idw-Meldung. Inzwischen hat es auch Spiegel-Online erreicht.
Deutsches Studentenwerk: "Studiengebühren sind nicht sozialverträglich"
Kritisiert wird insbesondere das Fehlen von Stipendienprogrammen
Wirtschaft und Wissenschaft müssen in NRW stärker kooperieren
.. meint der Stifterverband.
Mit Fachhochschulreife in universitäre Bachelor Studiengänge
.. das ist in Hessen möglich. An der Uni Frankfurt soll diese Möglichkeit laut Spiegel-Online aber abgeschafft werden.
Universität der Zukunft
.. wie Wissenschaftler, Studenten und Hochschulpolitiker sie sich wünschen.
Die Deutsche Universität gibt es nicht mehr
"An den Hochschulen wird so viel reformiert wie nie zuvor. Das Ergebnis: Die deutsche Universität gibt es nicht mehr." meint die Zeit.
Der Kieler-Weg
(idw). Der "Kieler Weg" eröffnet Bachelor-Absolventinnen und Absolventen die Möglichkeit, zunächst durch eine mehrjährige Praxisphase in einem Unternehmen Berufserfahrung zu sammeln, um anschließend ein weiterführendes Masterstudium an einer Hochschule zu absolvieren, unter Fortsetzung der Entlohnung.
Exzellenzinitiative für die Lehre
(idw). Mit einem Förderprogramm "Exzellenzinitiative für die Lehre" sowie der Gründung einer "Deutschen Lehrgemeinschaft" will der Stifterverband den Stellenwert und die Qualität der Lehre an den deutschen Hochschulen erhöhen.Herzstück der Initiative ist ein Wettbewerb um die besten Zukunftsstrategien der Hochschulen für Lehre und Studium.
Deutsches Hochschulsystem ist eines der besten der Welt
(vdi-nachrichten). Deutsche Hochschulen gehörten international nicht zu den Spitzen-Universitäten, aber das deutsche Hochschulsystem sei eines der besten der Welt, meint der Elitenforscher Michael Hartmann von der TU Darmstadt.
Promotionsrecht für GmbH's
Die Universität Mainz und die Max-Planck-Gesellschaft planen Medienberichten zufolge, eine gemeinsame GmbH zu gründen, die mit einem Promotionsrecht ausgestattet werden könnte.
Hohe Studentenzahlen auch über 2020 hinaus
Das CHE legt eine aktualisierte Modellrechnung zur Entwicklung der Studienanfängerzahlen bis 2020 vor. Demnach steigt die Zahl der deutschen StudienanfängerInnen in den nächsten Jahren deutlich an, erreicht im Jahr 2013 einen Höhepunkt und bleibt auch über das Jahr 2020 hinaus auf hohem Niveau.
Keine Studiengebühren nur für hohen IQ geht nicht
Studenten mit hinreichend hohem IQ zahlten an der Freiburger Uni bisher keine Studiengebühren. Diese einseitige Bevorzugung der Messgröße IQ hatte vor Gericht keinen Bestand. Auch herausragende Studienleistungen müssen zählen.
Studiengebühren fließen in Stiftungen
Die Universität Duisburg-Essen und die Fachhochschule Münster haben Hochschulstiftungen gegründet, die aus Studienbeiträgen finanziert werden: "Heutige Studenten bezahlten Geld, das künftigen Kommilitonen zugute komme" so ein Rektor. Unser Kommentar: Das von der Politik vorgegebene Modell sah doch eigentlich vor, dass MEINE Studiengebühr auch MEINE Studiensituation verbessert.
Ein Jahr Hochschulfreiheitsgesetz
(idw). Eine positive Bilanz hat Innovationsminister Prof. Andreas Pinkwart ein Jahr nach Inkrafttreten des Hochschulfreiheitsgesetzes gezogen: "Die Hochschulen haben in diesem ersten Jahr deutlich an Schwung gewonnen. Sie haben das Hochschulfreiheitsgesetz als echte Chance begriffen und tatkräftig an den besten Lösungen für ihren Standort gearbeitet", sagte Pinkwart.
Ruhr Universität Bochum: Mehr Absolventen durch gestufte Studiengänge
3893 Absolventen an der Ruhr-Universität Bochum im Jahr 2006 gegenüber 2476 im Jahr 2002. Dank Bachelor/Master.
Ein Jahr Hochschulfreiheitsgesetz
.. den Hochschulleitungen schint es zu gefallen. Ein Beitrag von dradio.
Auszeichnung von "Überlebensstrategien"
Statt Exzellenz in der Forschung sollen exzellente Überlebensstrategien unterstützt werden. Dabei geht es vor allem um kleine Hochschulen.
Promotionsmöglichkeit am RheinAhrCampus Remagen der FH Koblenz
(idw). Durch ein Kooperationsabkommen zwischen dem Fachbereich Betriebs- und Sozialwirtschaft des RheinAhrCampus Remagen und der Kultur-Leadership-Stiftung/ Universität Landau ist es für Absolventen und Mitarbeiter ab sofort möglich zu promovieren.
Abstimmung im Hörsaal
(idw). Ein Professor an der Uni Frankfurt stellt den Studierenden während seiner Vorlesung Fragen und lässt sie zwischen drei möglichen Antworten wählen. Dazu erhält jeder vor der Vorlesung eine Art Fernbedienung mit nummerierten Tasten. Nach einer Entscheidungsfrist von einer Minute wertet die zentrale Steuereinheit das Ergebnis aus und zeigt es als farbiges Balkendiagramm für alle sichtbar an.
Promotionsrecht soll Universitäten vorbehalten bleiben
(dradio). Die Deutsche Physikalische Gesellschaft will das Promotionsrecht den Universitäten vorbehalten. Eine Verbreitung des Rechts könnte die Promotion entwerten, meint der Sprecher der Konferenz der Fachbereiche Physik an deutschen Universitäten.
ZVS als Dienstleister
Sie soll z.B. Hochschulen, die das wünschen, bei der Suche nach neuen Studierenden behilflich sein.
Prüfer: Der Computer
(dradio). Die Universität Bremen hat das bundesweit größte Testcenter eröffnet, in dem nun Studierende ihre Prüfungen am Rechner ablegen. An 120 Arbeitsplätzen können die Studierenden künftig getestet werden.
Knapp 4 Prozent mehr Studienanfänger an deutschen Hochschulen
(BMBF). Im Jahr 2007 haben insgesamt 358.217 junge Menschen in Deutschland ein Studium aufgenommen, das sind 13.250 oder 3,8 Prozent mehr als im Jahr 2006.
12 Millionen Euro für Forschung zur Verbesserung der Hochschullehre
(BMBF). Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert Forschungsprojekte zur Gestaltung der Hochschullehre vom kommenden Jahr an über einen Zeitraum von drei Jahren mit bis zu zwölf Millionen Euro.
Ministerium lässt Verwendung von Studienbeiträgen an der Uni Köln prüfen
(dradio). Die Uni Köln hat bislang nur ein Viertel der eingenommenen Studiengebühren von insgesamt 17 Millionen Euro direkt zur Verbesserung des Studiums verwendet. NRW-Innovationsminister Andreas Pinkwart (FDP) hat die Hochschule daher aufgefordert darzulegen, ob sie die Gebühren im kommenden Jahr entsprechend eingeplant hat. Ansonsten müsse sie die Beiträge senken.
Kommt vor, wenn auch selten: Studentischer Prorektor
.. seit November 2007, an der Uni Rostock
Gesundheitszustand der NRW-Studenten
(idw). Die Mehrzahl der NRW-Studierenden schätzt den eigenen Gesundheitszustand mindestens als gut ein. Doch: Während immer weniger Studierende rauchen, greifen immer mehr zum Alkohol.
Das Hochschulrahmengesetz
.. wird demnächst abgeschafft. Spiegel-Online blickt zurück und kommt zu dem Ergebnis "Die Kultusminister der Länder hätten, wenn man sie gelassen hätte, die Universitäten schon 1968 zugrunde gerichtet. Jetzt sind sie wieder dabei."
Absolventen bewerten Bachelor positiv
"Bachelorabsolventen bewerten ihr Studium im Vergleich zu Absolventen traditioneller Studiengänge besser. Insbesondere die Lehr- und Lernformen haben sich im Bachelorstudium erkennbar modernisiert" ... so eine neue HIS-Studie.
BMBF verdreifacht Forschungförderung für Fachhochschulen
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung verdreifacht die Förderung von Forschung an Fachhochschulen von 10 auf 30 Millionen Euro im Jahr.
Vom Bachelor direkt zum Doktor
(idw). Ausgezeichnete Informatik-Studierende können jetzt in Saarbrücken direkt nach dem Bachelor in ein Doktorandenprogramm einsteigen. Dieses von den USA kopierte Studien- und Promotionsmodell ist bisher bundesweit einzigartig und wird im Rahmen der neuen internationalen Graduiertenschule für Informatik auch mit Stipendien gefördert.
TU9 gegen "Bachlor/Master Professional"
(idw). In einem Offenen Brief wendet sich der TU9 Präsident gegen Pläne der Wirtschaftsminister, die Abschlüsse "Bachelor/Master Professional" für Meister und Techniker einzuführen, weil dies eine Vertrauenskrise bei den noch jungen Hochschulabschlüssen zur Folge hätte.
200 zusätzliche Stellen für Professorinnen an den Hochschulen
(BMBF). Hochschulen sollen auf der Grundlage einer positiven Begutachtung ihres Gleichstellungskonzeptes die Möglichkeit erhalten, bis zu drei Berufungen von Frauen auf unbefristete W2- und W3-Professuren für fünf Jahre mit einem Betrag von bis zu 150.000 Euro pro Jahr finanziert zu bekommen. Die Begutachtung wird durch ein externes Expertengremium aus Wissenschaft, Forschung und Hochschulmanagement erfolgen.
HS Niederrhein wählt Hochschulrat
... mit "deutlicher Stimmenmehrheit". Von den 8 Mitgliedern sind 5 Externe.
CHE legt Konzept zur Behebung der Unterfinanzierung der deutschen Hochschulen vor
Basis sind ein Fond für die Lehre sowie zwei Forschungsfonds. Bezahlt wuird nach "Leistung".
Fünf Unis + Stifterverband gegen Vorschläge zur Systemakkreditierung
Als Partner des Programms "Die deregulierte Hochschule" wenden sich fünf Unis und der Stifterverband mit einem offenen Brief an die Wissenschaftsminister der Länder gegen die Beschlüsse des Akkreditierungsrates zur Einführung der Systemakkreditierung.
Berufsakademien, ein Erfolgsmodell
Berufsakademien in Baden-Württemberg sind auf Erfolgskurs. In Mannheim ist die Zahl der Studienanfänger in diesem Jahr um durchschnittlich 16 Prozent gestiegen, im Bereich Ingenieurwesen sogar um 27 Prozent.
Online-Erhebung des studentischen Arbeitsbelastung
(idw). Mit Hilfe einer Online-Befragung möchte die FH Aachen herausfinden, ob die bei der Planung der neuen Studiengänge angenommene studentische Workload auch der tatsächlich erbrachten Arbeitsbelastung entspricht. Erhoben werden die tatsächlichen Präsenzzeiten für Veranstaltungen und die Zeiten für das Selbststudium. Darüber hinaus werden auch Vorbildungen und Zeiten für Nebenjobs berücksichtigt.
DSW gegen Abschaffung des Hochschulrahmengesetzes
Das Deutsche Studentenwerk (DSW) hält es für zwingend erforderlich, dass der Bund aus Gründen der Transparenz und der Chancengleichheit weiterhin seine Kompetenzen in der Hochschulpolitik nutzt. Dies gilt für den Hochschulzugang, für die Abschlüsse und damit auch für die soziale Förderung der Studierenden, zu welcher das HRG die Hochschulen bisher verpflichtet hat, meint der DSW-Generalsekretär.
Verfassungsbeschwerden gegen niedersächsische Kostendämpfungspauschale ohne Erfolg
Niedersachsen sah für die Jahre 1999 bis und 2001 jährliche Pauschalabschläge von 200,- bis 1.000,- DM bei der Gewährung vonBeihilfe vor. Verfassungsbeschwerden gegen diese "Kostendämpfungspauschale" wurden vom Bundesverfassungsgerichts mangels Erfolgsaussicht nicht zur Entscheidung angenommen.
FH Köln in "Second Life"
(dradio). An der Rheinischen Fachhochschule Köln kann man Vorlesungen der Medienwirtschaft auch als Avatar in "Second Life" besuchen.
FH-Aachen: Ziel- und Leistungsvereinbarungen im Zeitalter des Hochschulpaktes 2020
(idw). 840 zusätzliche Studienanfängerplätze und bis zu 30 vorgezogene Berufungen von Professorinnen und Professoren bis zum Jahr 2010 - um diese Zahlen haben der Rektor der Fachhochschule (FH) Aachen, Prof. Dr. Manfred Schulte-Zurhausen, und Innovationsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart die Ziel- und Leistungsvereinbarungen zwischen dem Land Nordrhein-Westfalen und der FH Aachen erweitert.
Evaluation - und dann? - Wie Ergebnisse an den Hochschulen umgesetzt werden
.. davon handelt ein podcast von dradio.
Was Hochschulpräsidenten und -rektoren denken
Ergebnisse einer Umfrage der Zeitschrift von Forschung & Lehre zusammengefasst in einem 17-seitigen pdf-Dokument. Danach sind folgende drei Punkte besonders wichtig: Die Berufung exzellenter Professoren, die wissenschaftliche Qualität der Fakultäten und die hohe Qualität der Studiengänge.
Elite-Unis nicht immer erste Wahl
.. denn "Die Exzellenzinitiative richtet sich an die Forschung und nicht an die Lehre. Und trotz Elitestatus beklagen sich Studenten der letztjährigen Sieger-Universitäten über die teilweise immer noch schlechten Studienbedingungen", so der stern.
Gute Lehre kann man lernen
.. behauptet die Uni Regensburg und wirbt für das Buch "Förderung von Kompetenzen in der Hochschullehre"
Konstanz schafft IQ-Rabatt wieder ab
In Freiburg gilt weiterhin: Studienbewerber mit einem IQ von mindestens 130 zahlen keine Studiengebühr. In Konstanz wurde ein solcher IQ-Rabatt wieder abgeschafft.
Studiengebühren: GEW sieht Verstoß gegen UN-Sozialpakt
Nach einer Studie der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft verstoßen Studiengebühren gegen den Sozialpakt der Vereinten Nationen.
HRK fordert deutliche Intensivierung der Betreuung der Studierenden
Der Senat der HRK hat am 16. Oktober Grundlagen einer "Qualitätsoffensive in der Lehre" vorgelegt. Ziel ist eine deutliche Intensivierung der Betreuung der Studierenden.
Das Unternehmen Hochschule
(vdi-nachrichten). Pro und Kontra: Detlef Müller-Böling und Bodo Zeuner über Auftrag und Gefahren neuer Hochschulmodelle.
Urteil zu Studiengebühren: Einspruch abgewiesen
(dradio). Das Oberverwaltungsgericht Münster hat eine Sammelklage von 14.000 NRW-Studenten gegen die Einführung von Studiengebühren abgewiesen.
Erprobung von Teaching Points
Credit Points für die Studenten, Teaching Points (Eine Erfindung des CHE) für die Professoren: Ein erster Test an der Uni Heidelberg.
Bachelor-Studenten bleiben zu Hause
In den meisten Bachelorstudiengängen gehen viel weniger Studenten ins Ausland als bei den früheren Diplom- und Magisterprogrammen, so eine HIS-Studie.
Deutsche Ingenieurstudenten sind Auslandsmuffel
Politik und Wirtschaft sähen gerne mehr Studierende im Ausland. Insbesondere angehende Ingenieure halten sich zurück. Ob das vielleicht auch an den straffen "international kompatiblen", immer mehr verschulten Studiengängen liegt?
Studienabbrecher kosten jährlich 2,2 Milliarden
.. das sind aber nur die direkten Kosten. Der volkswirtschftliche Schaden beträgt sogar 7,6 Milliarden Euro, meint der Stifterverband. "Dass fast 30 von 100 Studienanfängern die Hochschulen ohne Abschluss verlassen, ist ein Skandal" sagt der stellvertretende Generalsekretär des Stifterverbandes und macht 3 originelle Vorschläge, um die Zahl der Studienabbrecher zu reduzieren: Anreizsysteme für die Hochschulen, mehr Geld für Lehre/Betreuung, Eignungstests.
NRW-Innovationsallianz geht an den Start
23 Hochschulen haben sich in Nordrhein-Westfalen zur Innovationsallianz zusammengeschlossen. Am 10. September war die Auftaktveranstaltung.
Nochmal OECD-Bildungsbericht
.. diesmal aus der Sicht des VDI: Dier Mangel an hoch Qualifizierten betrifft vor allem Ingenieuren. Laut Zöllner vor allem aufgrund eines Imageprobelms.
Studentische Tutoren müssen richtig vorbereitet werden
Spiegel-Online berichtet über einen Artikel in der DUZ.
Checkliste für die Auswahl von Tutoren
.. als Kurzfassung des Buches "Tutorium an der Hochschule" von Christina Krause und Volker Müller- Benedict in Spiegel-Online.
Innovationsministerium verabredet mit Hochschulen 26.000 zusätzliche Studienplätze bis 2010
Von den 26.000 neuen Studienplätzen entstehen rund 15.000 an den Universitäten, 8.500 an den Fachhochschulen und 2.500 im sonstigen Hochschulbereich. Besondere Bedeutung kommt dem Ausbau der Fachhochschulen zu, die einen überdurchschnittlich hohen Anteil der zusätzlichen Studienanfänger aufnehmen.
OECD-Bildungsbericht: Deutschland fällt weiter zurück
(Spiegel-Online). Probleme: Zuwenig akademische Abschlüsse, zuwenig Abiturienten, zu hohe Studienabbrecherquote. Im weltweiten Vergleich rutscht Deutschland von Platz 10 auf Platz 22.
Mehr deutsche Studierende im Ausland
Im Jahr 2005 waren etwa 75 800 deutsche Studierende an ausländischen Hochschulen eingeschrieben. Das sind 14% mehr als in 2004.
Klage gegen Abchaffung des Diploms abgelehnt
Das Bundesverfassungsgericht hat am 7. August 2007 entschieden, die Klage gegen das "Diplom-Verbot" an den Hochschulen in NRW auf Grund fehlender Erfolgsaussichten nicht zur Entscheidung anzunehmen. Das Grundrecht der Wissenschaftsfreiheit ist nach Ansicht des Gerichts durch die Abschaffung der Kompetenz, Studienanfängern einen Diplomstudiengang anzubieten, nicht verletzt.
Der Kampf der Hochschulen ums Geld
"Wie nie zuvor müssen die deutschen Hochschulen um Geld konkurrieren, müssen sich gegenseitig ausstechen. Die angeblich Besten bekommen am meisten Geld." Der Deutschlandfunk warnt vor einer Kommerzialisierung der deutschen Hochschullandschaft.
Professoren sollen die Lehre nicht vernachlässigen
.. meint der Bundespräsident in einer Grundsatzrede auf einem Festakt zum 50-jährigen Bestehen des Wissenschaftsrates.
Studienwahl: 5 Typen
.. hat das CHE identifiziert: Intrinsische Altruisten, Heimatgebundene Hedonisten, Serviceorientierte Unabhängige, Leistungsstarke Karriereorientierte und Hedonistische Karriereorientierte.
Zusammensetzung der Hochschulräte
33% der Mitglieder, 47% der Vorsitzenden kommen aus der Industrie. 80% der industriellen Vorsitzenden sind Aufsichtsrats- oder Vorstandsvorsitzende. Hoher Industrieanteil vor allem im Süden. Anteil der Industrievertreter korreliert mit dem Drittmittelaufkommen. (Der Link führt zu einem 1,5MByte großen mp3-File der DLF-Sendung Sendung Campus und Karriere).
Beihilfe in NRW: Kostendämpfungspauschale ist rechtswidrig
.. dies hat das Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen am 18.07.2007 entschieden. Der hlbNRW empfiehlt seinen Mitgliedern ergangene Beihilfebescheide zu prüfen und ggf. Widerspruch einzulegen.
Die Kapazitätsverordnung muss weg
.. meint Ministerin Schavan in der Wochenzeitung "Die Zeit". Auf den Hinweis, dass den Universitäten in zehn Jahren rund 1500 Professuren genommen wurden, entgegnet sie: "Im gleichen Zeitraum haben die Fachhochschulen 1600 Professuren dazubekommen. Das ist keine falsche Entwicklung, wollen wir doch, dass mehr Studierende ihre Ausbildung an Fachhochschulen machen."
Exzellenz mit weniger Professoren?
"Es passt nicht zusammen, dass wir auf der einen Seite Exzellenz haben wollen, dass wir auf der anderen Seite aber innerhalb von zehn Jahren fast 1500 Professuren in diesem Land verlieren", beklagte Michael Hartmer, Geschäftsführer des Deutschen Hochschulverbandes im dradio.
Studiengebühren NRW: Hochschulen dürfen Ausnahmetatbestände selber regeln
NRW Hochschulen dürfen, über die im Gesetz genannten Fälle hinaus, zusätzliche Gebührenbefreiungen in ihre Satzung aufnehmen, berichtet Spiegel Online. Als Beispiel werden Vergünstigungen für Studenten aus kinderreichen Familien genannt.
Deutschlands Unis sind sanierungsbedürftig
(Spiegel-Online). Die in den sechziger und siebziger Jahren übliche Bauweise macht die jüngeren Hochschulen heute zu Sanierungsfällen. Besonders betroffen ist NRW.
Fast 1500 weniger Professuren als vor 10 Jahren
(FAZ.NET). In Deutschland sind in den vergangenen zehn Jahren 1451 Professorenstellen gestrichen worden. Besonders betroffen waren die Geisteswissenschaften, aber auch naturwissenschaftliche Fächer.
Studiengebühr in Hessen verfassungswidrig?
.. das meint zumindest die Landesanwältin am Hessischen Staatsgerichtshof in einer 33 seitigen Stellungnahme.
Fachkräftemangel kostet 20 Milliarden Euro jährlich
Trotz aktuell hoher Absolventenzahlen an den Hochschulen erwartet die Wirtschaft für die Zukunft aufgrund gesunkener Studienanfängerzahlen einen massiven Mangel an Ingenieuren bzw. anderen Fachkräften.
Zwangsexmatrikulation wegen nicht bezahlter Studiengebühr
Die Universität Hamburg wirft 1110 Studenten hinaus, da Sie für das Sommersemester 2007 die Studiengebühr nicht bezahlt haben.
Keine Studiengebühr für IQ ab130
Studienbewerber mit einem IQ ab 130 zahlen in Freiburg und Konstanz keine Studiengebühr.
Kompatible Studiengänge
Bei der Umsetzung von Bologna bilden sich im europäischen Hochschulraum folgende "kompitiblen" Bachelor Master Modelle heraus 3+1 (Jahre für Bachelor und Master), 3+2, 4+1, 3.5+1.5, 4+2.
Hochschulautonomie kann zu mehr staatlicher Steuerung führen
Die Reformen zur Erhöhung der Hochschulautonomie hat die finanzielle und personelle Entscheidungsfreiheit der Hochschulen vergrößert. In vielen Ländern haben sie aber auch zu mehr und detaillierterer staatlicher Steuerung geführt. Dies ist ein Ergebnis einer internationalen Vergleichsstudie, an der auch das CHE beteiligt war.
Was bringt die Evaluation
(dradio). Jedes Jahr am Ende des Semesters ist es soweit: Da sagen die Studierenden ihren Professoren die Meinung. Zwar nicht direkt ins Gesicht, sondern auf so genannten Evaluationsbögen, die in den letzten Stunden vor Ferienbeginn an die Studenten verteilt werden. Doch bringt diese Umfrage überhaupt etwas?
Sieben FH's gründen strategischen Allianz
(dradio). Der Wettbewerb der Hochschulen wird auch auf internationalem Gebiet immer schärfer, meinen die Rektoren von sieben Fachhochschulen aus sieben Bundesländern. Sie schließen sich deshalb jetzt zu einer strategischen Allianz zusammen: Die sieben "Universities of Applied Sciences" gründeteten am 13.7.2007 in Berlin den Verein UAS7.
Einsen für Nichts
(Spiegel-online). Ein Professor der FH Hildesheim soll fast nie da gewesen sein und trotzdem reichlich Bestnoten verteilt haben, werfen Studenten ihm vor. Jetzt läuft ein Disziplinarverfahren gegen den Hochschullehrer.
Zwei Jahre lang keine Studienbeiträge für die Besten
(idw). An der Fachhochschule Frankfurt am Main - University of Applied Sciences (FH FFM) werden die besten Bewerber/-innen für vier Fachsemester von den 500 Euro Studienbeiträgen befreit.
Neuer Frauen-Rekord bei Professuren
Seit 1995 waren 8% der Professoren Frauen. Heute sind es fast doppelt so viele: 15%.
International kompatible Semesterzeiten
Die HRK will, dass Vorlesungs- und Prüfungszeiten in Deutschland künftig nicht mehr mit den Semesterzeiten vor allem im angelsächsischen Raum kollidieren sollen. Die Uni Mannheim hat ihre Semesteranfangszeiten bereits vor zwei Jahren verändert.
Urheberrecht behindert Forschung?
(dradio). Am 5.7.2007 wurden im Bundestag neue Regeln zum Urheberrecht verabschiedet, die einen Ausgleich zwischen den Inhabern von Urheberrechten und den Verbrauchern erreichen sollen. Nach Ansicht vieler Forscher behindert die Novelle aber die wissenschaftliche Arbeit und schränkt den freien Zugriff auf Forschungsergebnisse ein.
China bezahlt für Studiengang für Chinesen in Deutschland
An der FH Lübeck studieren Studenten aus China Umweltingenieurwesen und Informationstechnologie. Die beiden Studiengänge in englischer Sprache wurden für die Gaststudenten aus China eingerichtet. Die Partnerhochsschule, die die Gaststudenten ensendet, zahlt dafür.
Frauenhochschule
(dradio). Am Forschungsinstitut für Bildungs- und Sozialökonomie (FiBS) in Berlin wird zur Zeit das Konzept für eine Frauenhochschule entwickelt. Durch ein weiblicheres, passgenaues akademisches Angebot soll die Abwanderung von klugen Frauen aus Ostdeutschland gebremst werden.
Benchmarking von Supportprozessen in Hochschulen
In einen HIS-Studie wird die Qualität der Supportprozessen an 5 Hochschulen untersucht. Die Prozesse sind: Prüfungsverwaltung, Einstellung eines wissenschaftlichen Mitarbeiters, Berufungsverfahren, Administration von Drittmittelprojekten sowie Hausdienste und Gebäudereinigung.
Studenten sehen kaum Verbesserungen der Studienbedingungen durch Studiengebühren
(idw). Marktforscher der Universität Hohenheim haben eine Studie zu Studiengebühren vorgelegt. Danach vergeben die Studienten für die "Verbesserung der Studienbedingungen" nur die Noten 3-4.
Zahl der NRW Hochschulabsolventen 2006 um 11,9% gestiegen
(idw). Die Zahl der Studierenden, die im Prüfungsjahr 2006 (Wintersemester 2005/06, Sommersemester 2006) ihr Studium an einer NRW-Hochschule erfolgreich abgeschlossen haben, ist gegenüber dem Jahr 2005 um 11,9 Prozent angestiegen.
Der loyale Professor
Ein Gerichturteil aus Thüringen verpflichtet Professoren dazu, bei Beschwerden den Dienstweg einzuhalten. Ein Verbot der "Flucht in die Öffentlichkeit" wird mit der Forderung eines loyalen Verhaltens gegenüber dem Dienstherrn und der Pflicht, das Amtsgeheimnis zu wahren, begründet.
Studienanfängerquote 37% in 2005
.. aber das BMBF will 40% und sieht zwei Ansatzpunkte: Den Hochschulpakt von Bund und Ländern und die Verbesserung der finanziellen Situation der Studierenden über die angestrebte BAföG-Erhöhung der Bundesregierung.
9 Monate Studiengebühren in NRW
Ein Bericht aus der Universität Köln nachzulesen bei Spiegel.Online.
Hochschulpakt 2020 am 14.6. unterzeichnet
Der Hochschulpakt verpflichtet die Hochschulen, bis 2010 insgesamt 91.370 zusätzliche Studienanfänger gegenüber 2005 aufzunehmen. Der Bund stellt für die Finanzierungsraten bis 2010 rund 565 Mio. € zur Verfügung, die Länder stellen die Gesamtfinanzierung sicher. Bis 2010 stellt der Bund darüberhinaus rund 700 Mio. €. Forschungsmittel.
Bachelor und Master auch für Tischler?
.. fragt Spiegel-Online in einem Bericht, der sich ein weiteres Mal mit dem Plan der Wirtschaftsminister beschäftigt, für Berufsabschlüsse den Titel "Bachelor Professional" zu verleihen.
MeinProf.de: Ein Gerichtsurteil
Nach einem Urteil des Landgerichts Berlin (in zweiter Instanz) müssen die Betreiber von MeinProf.de Beleidigungen erst nach Kenntnisnahme löschen und sind nicht zur Abgabe von Unterlassungserklärungen verpflichtet.
Bachelor Professionell
(idw). Die Hochschulrektorenkonferenz und die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitsgeberverbände kritisieren aufs Schärfste die Initiative der Wirtschaftsministerien der Länder, den 'Bachelor Professional' als einen neuen Abschluss in der beruflichen Weiterbildung einzuführen.
Rückgang der Studentenzahlen in NRW moderat
Nach nun vorliegenden aktuellen Daten liegt der Rückgang für das SS2007 bei 3,4 Prozent. Die ehemalige Wissenschaftsministerin Hannelore Kraft hatte von bis zu 18 Prozent gesprochen.
CHE vergleicht Studienkredite
Die Untersuchung zeigt, dass die sich die Konditionen für Studienkredite deutlich unterscheiden.
Studiengebühren: Haben die Hochschulen jetzt zuviel Geld
Spiegel-Online beklagt, dass viele Hochschulen die Studiengebühren nicht zur Verbesserung der Lehre einsetzen.
Erneut Kritik an Kuschelnoten
Professoren an deutschen Hochschulen vergeben Top-Zensuren wie am Fließband. Damit schaden sie dem eigenen Ansehen und erschweren Absolventen den Berufseinstieg ... meint Spiegel-Online
NRW: Wir brauchen keine neuen Fachhochschulen
.. meint der Rektor der FH Köln, Joachim Metzner: "Der Mangel an Absolventen ist nicht zurückzuführen auf einen Engpass in den Hochschulen, sondern er ist zurückzuführen auf den Mangel an Interessenten für diese Studienfächer"
NRW plant 3 neue Fachhochschulen
NRW plant offensichtlich drei neue Fachhochschulen zu gründen. Damit soll die Zahl der Absolventen zu erhöht und der Mangel an Naturwissenschaftlern und Ingenieuren reduziert werden.
Qualitätskonzept zur Verwendung von Studienbeiträgen
(idw). Die FH Frankfurt hat ein Programm für die Verwendung von Studienbeiträgen entwickelt. In insgesamt 12 so genannten Qualitätsfeldern sollen geeignete Maßnahmen zur nachhaltigen Verbesserung der Qualität von Studium und Lehre umgesetzt werden.
Bachelor/Master: Endspurt
Deutschland muss sich noch gewaltig beeilen, um bis 2010 wirklich ein adäquater Teil des Europäischen Hochschulraumes zu werden .. meint Spiegel-Online.
Doktorand: Student oder Wissenschaflter?
(idw). Als dritte Stufe des Bologna-Prozesses wäre die Doktorarbeit damit Teil der universitären Ausbildung. "Die Promotionsphase ist keine Ergänzung des Studiums", meint dazu Prof. Dr. Eberhard Umbach, Präsident der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG). "Doktoranden sind berufstätige Wissenschaftler, keine Studenten."
Erneuter Verdacht des Betruges mit Fördermitteln
Staatsanwaltschaft ermittelt gegen einen emeritierten Mathematik-Professor der Uni Paderbron wegen "Betrug mit Fördermitteln".
TU9 zur Rolle der Technischen Universitäten und der Fachhochschulen
(idw). TU9 begrüßt den wachsenden Wettbewerb im europäischen Hochschulraum und versteht ihn als Auftrag zu mehr Qualität. Wettbewerb bedeutet, dass die Technischen Universitäten ihr Profil kontinuierlich schärfen müssen. Daraus folgt die Erkenntnis, dass die Funktion der Technischen Universitäten sich von jener der Fachhochschulen grundsätzlich unterscheiden muss.
Hochschulräte: Arbeitgeberverband unterstützt Fachhochschulentwicklung in NRW
(idw). Die nordrhein-westfälischen Unternehmen sind bereit, die Fachhochschulen des Landes bei ihrer erfolgreichen Entwicklung zu unterstützen. Dies soll durch Entsendung von Unternehmern und Managern in die noch zu installierenden Hochschulräte geschehen.
CHE-Studie zur Kapazitätsplanung in gestuften Studienstrukturen
In der Studie wird das Vorgehens in den 16 Bundesländern verglichen. Einige Ergebnisse: Die Prioritäten liegen auf der Sicherung eines annähernd konstanten Angebots an Studienkapazitäten im Erststudium. Es wird ferner versucht, die Qualität der Betreuung zu verbessern. Damit bleiben für Masterangebote nur begrenzte Spielräume.
DAAD-Studie zur Mobilität deutscher Studenten
(idw). Im Erststudium ziehen 42 Prozent der deutschen Studierenden einen Auslandsaufenthalt während des Studiums in Erwägung, 35 Prozent lehnen aus verschiedenen Gründen einen derartigen Einschnitt im Studienverlauf ab, 9 Prozent versuchten es, haben dann aber aufgegeben. Von allen Studierenden im Wintersemester 2006/2007 waren 23 Prozent im Ausland, sei es zu Studienzwecken, für ein Praktikum, in Form einer Studienreise oder mit einem Sprachkurs - davon 8 Prozent sogar mehrfach.
CHE Hochschulranking aktualisisiert
Aktualisiert wurden Anglistik/Amerikanistik, Architektur, Bauingenieurwesen, Elektro- und Informationstechnik, Erziehungswissenschaft, Germanistik, Geschichte, Maschinenbau, Psychologie und Verfahrenstechnik/Chemieingenieurwesen.
Maulkorberlass für Profs der Uni Hamburg
(dradio). Die neue Uni-Präsidentin Monika Auweter-Kurtz hat in einem Brief an die Dekane kritisirt sie, dass die Professoren "immer wieder" Stellungnahmen an die Medien abgäben, "ohne sich mit der Pressestelle abzustimmen".
HRK schlägt internal kompatiblere Kernzeiten für Winter- und Sommersemester vor
Zur Verbesserung der internationalen Mobilität der Studierenden schlägt die HRK vor, die Vorlesungszeiten (Kernzeiten der Lehrveranstaltungen) bei Beibehaltung der geltenden Semesterwochenzahlen dem in Europa und den USA vorherrschenden Muster anzupassen und entsprechend vorzuverlegen. Im Wintersemester sollen diese Kernzeiten am ersten Montag des Septembers beginnen und spätestens Mitte/Ende Januar enden. Im Sommersemester sollen diese Kernzeiten am ersten Montag des März beginnen und spätestens Ende Juni enden.
Prüfungsverbot für Einser Profs
Zwei Professuren aus Osnabrück, bei denen es nur Einsen gab, haben nun Prüfungsverbot.
Förderrunde FHprofUnd 2007 eröffnet
In der Förderrunde 2007 finanziert das BMBF über 100 Projekte mit einer Laufzeit von bis zu drei Jahren und einem Gesamtvolumen von rund 23 Millionen Euro. Schwerpunkt des Programms ist die Förderung von innovativen und anwendungsbezogenen Verbundvorhaben der Fachhochschulen mit Unternehmen, vor allem mit kleinen und mittleren Unternehmen in der Region.
Studentenrückgang wegen Studiengebühren?
(wdr). Studentenvertreter behaupteten am 18.04.07, dass die Zahl der Studierenden um 20 Prozent gesunken sei. Das Wissenschaftsministerium widerspricht.
Uni Bonn: Ausländische Studenten zahlen 150Euro mehr Studiengebühr
.. da sie mehr Betreuung brauchen.
Geschlechtsspezifische Wissenschaft soll Innovationen stärken
Ministerin Schavan eröffnet Fachkongress zu Gender in der Forschung.
Frauen als Ingenieure
".. erst reingedrängt, dann rausgedrängt" meint Spiegel-Online und stellt fest, dass "Girls' Days" nicht ausreichen, solange in immer noch von Männern beherrschten Unternehmensbereichen Frauen deutlich weniger Changen als Männer haben. "Frauen sind hauptsächlich dort erfolgreich, wo es keine Männer gibt", stellt eine Studie der Uni Darmstadt fest.
Ausstattung .. die Zweite: Nochschulen im Osten liegen vorn
Für jeden zweiten Studienanfänger ist die Ausstattung der zukünftigen Hochschule für die Wahl des Studienortes von besonderer Wichtigkeit. Bezüglich dieses Kriteriums schneiden die ostdeutschen Hochschulen besonders gut ab.
Ausstattung NRW-Hochschulen im unteren Drittel
Im Rahmen einer Sonderauswertung aus dem CHE-HochschulRanking wurden die Urteile der Studierenden zu den Ausstattungsmerkmalen Räume, IT-Infrastruktur, Labore, Bibliothek und studentische Arbeitsplätze verglichen. Ergebnis: NRW liegt im unteren Drittel (Platz 12 von 16).
Wie gut unterstützen die verschiedenen Bachelor-Studiengänge den Berufseinstieg
.. untersuchte eine CHE-Studie. Hier nun eine Zusammenfassung der CHE-Studie in Spiegel-Online.
NRW Sommersemester 2007: 27 von 33 Hochschulen erheben Studiengebühren
Mit dem Start des Sommersemesters 2007 erheben 27 von 33 Hochschulen in Nordrhein-Westfalen Studienbeiträge bis zu 500 Euro erheben.
DHV fürchtet ein Absaufen der Unis
.. und fordert: 3-4 Stunden Lehre, mehr Profs. .. und lehnt z.B. die Profs, die nur unterrichten sollen ab: "Universitätsprofessoren, die ganz überwiegend oder ausschließlich mit Lehraufgaben betraut sind, verdienen diesen Namen nicht".
CHE-Arbeitspapier zu Finanizierungsmodellen für das Auslandsstudium
In einem Arbeitspapier zu Finanzierungsmodelle für ein Auslandsstudium macht das CHE Vorschläge, die Rahmenbedingungen für ein Studium imAusland zu verbessern
Bewertung der Förderung der Beschäftigungsfähigkeit von Bachelor Studiengängen
In einer Stduie bewertet das CHE die Förderung der Beschäftigungsfähigkeit in ca. 400 Bachelor-Studiengängen an Universitäten und Fachhochschulen. Die Studiengänge kommen aus den Bereichen Betriebswirtschft und Ingenieurwissenschaft.
hlb fordert erneut Senkung der Lehrverpflichtung an Fachhochschulen
Der hlb fordert den Wissenschaftsrat auf, eine Senkung der Lehrverpflichtung für Professuren an Fachhochschulen ernsthaft und mit Nachdruck zu verfolgen. Für den Präsidenten des Hochschullehrerbundes hlb, Nicolai Müller-Bromley, kann es nicht angehen, dass sich der Wissenschaftsrat eingehend mit der Frage der maximal vertretbaren Höhe der Lehrverpflichtung an Universitäten beschäftigt, ohne die maximal vertretbare Höhe der Lehrverpflichtung an Fachhochschulen auch nur anzusprechen - und das, obwohl die überhöhte Lehrverpflichtung an den Fachhochschulen die Attraktivität der Professuren nachhaltig beeinträchtigt.
Wieder 44 Professeren, die ihren Job nicht ernst nehmen
und sich für lukrative Nebenjobs interessieren, die sie mehr als einen Tag in der Woche binden
Ranking der Bildungs-/Wissenschaftsminister
(Spiegel-Online). Fast eine Note abwärts ging es für Andreas Pinkwart (FDP) aus Nordrhein- Westfalen. Er erzielte jetzt eine 4,3. Note aus 2006: 3,4. Er landete damit auf Platz 10 (Plätze insgesamt: 1..17).
Kostendeckende Studiengebühr für ausländische Studenten
(Spiegel-Online). Ausländische Studenten sollen künftig kostendeckende Studiengebühren zahlen, fordert Wolfgang Herrmann, Präsident der TU München.
Studiengebühren werden zweckentfrmedet
(Spiegel-Online). Neue Sportgeräte für den Hochschulsport, Umbau eines Seminarzentrums stecken, Erstellung von Marketingkonzepten, Drucken von Imagebroschüren ..
CHE-Studie zur Verwendung der Studienbeiträge in NRW
(CHE). Eine CHE-Studie hat für NRW untersucht, wofür die eingenommenen Mittel eingesetzt werden.
Aus 30 Prozent mehr Studienberechtigten müssen auch Akademiker werden
(CHE). Die Zahl der Studienberechtigten wird in den nächsten Jahren um 30 Prozent steigen. Aus diesen Studienberechtigten müssen auch Akademiker werden, sonst verspielt Deutschland eine einmalige politische Chance, so der Leiter (CHE) Detlef Müller-Böling.
Kommt doch kein Studentenberg?
(Spiegel.Online). Das Forschungsinstitut für Bildung und Sozialökonomie widerspricht den von der KMK prognostizierten kurzfristigen Zuwächsen von 2,4 auf 2,7 Mio Studenten. Diese stimmen nur bei unverändertem Studierverhalten. Wahrscheinlicher ist aber ein Rückgang auf 1,8 in der Mitte des kommenden Jahrzehnts.
BMBF spendiert 100Mio Prämie für F&E mit Unternehmen
Hochschulen bekommen eine Prämie von 25% der Auftragsvolumels für FuE-Aufträge von Unternehmen mit maximal 1.000 Beschäftigten.
Rektor der FH Münster in Wissenschaftsrat berufen
Prof. Dr. Klaus Niederdrenk, Rektor der Fachhochschule Münster, wurde vom Bundespräsidenten in den Wissenschaftsrat berufen. Dort ist er einer von 2 FH Vertretern.
Nebentätigkeit: Prof. muss 17000 Euro beim Land abliefern
(Spiegel-Online). Ein Professor an der FH Worms hielt als genehmigte Nebentätigkeit Fachvorträge, was ihm z.B. in 1998 23.000 Euro einbrachte. 17.000 Euro muss er nun an seinen Dienstherren zahlen.. entschied das Bundesverfassungsgericht.
Wissenschaftsrat bricht mit der Einheit von Forschung und Lehre
Vorschlag des Wissenschaftsrates zur "Reform der Personalstruktur an Hochschulen": Künftig soll es Professoren mit dem Schwerpunkt Lehre geben, die mindestens 12 Semesterwochenstunden lehren. Kommentar des hlb: An Fachhochschulen gibt es dann noch die Professoren mit 18 Semesterwochenstunden Lehre, deren Dienstauftrag Lehre UND Forschung ist.
Neues HIS-Magazin erscheint 4 mal im Jahr
Was ist vom "Studierendenberg" zu halten, vor dem vielfach gewarnt wird? Was für Studierendenzahlen erwarten uns bis 2025 und danach? Wie wirkt sich der massive Geburtenrückgang in den neuen Ländern aus? Und welche Akzente setzt die Hochschulpolitik, um der Situation durch einen gesellschaftlichen Kraftakt Herr zu werden? Diesen Fragen geht der Leitartikel "Noch lange nicht über den Berg - Hochschulbildung im Zeichen des demographischen Wandels" nach.Außerdem unter anderem Thema im HIS:Magazin: Aufbruch bei der Entwicklung des integrierten Hochschulmanagementsystems "HISinOne", der Einsatz von E-Learning im Hochschulbereich, das nordrhein-westfälische Hochschulfreiheitsgesetz.
3000 Euro Studiengebühr in England
(Spiegel-Online). Seit diesem Studienjahr dürfen englische Hochschulen bis zu 3000 Pfund pro Jahr von ihren Studenten verlangen. Bis auf acht Universitäten nehmen auch alle die Höchstsumme.
Studium in Rumänien
(dradio). Rumänien bietet rund 60 Studiengänge in deutscher Sprache an. Die Studiengebühren für Ausländer betragen bis zu 2000 Euro pro Jahr.
CHE evaluiert zentrale Hochschul-Einrichtungen
(CHE). Die FH Lippe und Höxter hat 2002 eine neue zentrale Einrichtung für die Integration der IT- und Mediendienste geschaffen. Diese Einrichtung wurde nun durch CHE Consult evaluiert.
Studiengebühren Uni Münster
Ein neuer Versuch den Beschluss zur Einführung von Studiengebühren herbeizuführen: An einem Samstang um 8:00.
Auswahl der Studenten: Kritische Anmerkungen
(Spiegel-Online). Universitäten können/sollen einen Teil ihrer Studenten in Zukunft selbst aussuchen. Meist verdienen die Auswahlverfahren ihren Namen nicht.. meint Spiegel-Online.
Forderung nach Exzellenzinitiative für die Lehre
(Spiegel-Online). Jürgen Zöllner, seit einigen Wochen Berliner Bildungssenator, hat am Freitag turnusmäßig auch das Präsidentenamt der Kultusministerkonferenz (KMK) übernommen und kündigte eine Länder-Initiative für gute Lehre an.
Bewertung des Profs hängt vom Ausehen ab
(dradio). Sozialwissenschaftler an der Uni Köln haben aber herausgefunden, dass bei der Bewertung das äußere Erscheinungsbild der Dozenten eine wichtige Rolle spielt.
Bologna Symposium von BMBF und KMK
(idw). "Die Studienreform im Rahmen des Bologna-Prozesses ist von zentraler Bedeutung für Deutschlands Hochschullandschaft. Sie muss ein Erfolg werden", erklärte heute Prof. Dr. Margret Wintermantel, die Präsidentin der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), anlässlich eines Bologna-Symposiums von BMBF und KMK in Berlin.
Studenten stürmen den Senat, um die Einführung von Studiengebühren zu verhindern
(wdr). An der Uni in Münster stürmten am 17.1. Studenten den Senat, um gegen eine mögliche Einführung von Studiengebühren zu protestieren.
Der Kunde (Student) ist König
(Spiegel-Online). E-Mail-Antwort in 24 Stunden, Diplom-Korrektur in vier Wochen, das sind zwei von 10 Geboten für eine bessere Betreuung der Studenten an der Uni Hohenheim.
Studiengebühren zum Heizen? Studenten protestieren
(Spiegel-Online). Bei der Aktion "Holz für die Uni" protestierten am 18.1.2007 rund 1200 Studenten gegen Überlegungen der Uni Ulm, Mittel aus Studiengebühren auch zum Heizen zu verwenden.
Philologenverband kritisiert die zu gute Beurteilung von Studenten
(Spiegel-Online). Prüflinge würden durchweg viel zu milde bewertet, wirft der Vorsitzende den Professoren vor und fordert, sie sollten nicht immer nur Einsen und Zweien vergeben.
CHE-Symposium zum Studierendenhoch
(CHE). Am 12./13. Februar in Berlin. Das Thema: "Studierendenhoch - Hochschulkollaps? Hochschulen vor der demographischen Chance"
Deutsches Studentenwerk fordert zehn Prozent mehr Bafög
(dradio). Der Höchstsatz beim Bafög hat sich seit Jahren nicht verändert. Eine Erhöhung um zehn Prozent fordert Achim Meyer auf der Heide, Generalsekretär des Deutschen Studentenwerks (DSW).
Studiengebühr: Boykott in Freiburg
(dradio).Die Studentenvertretung U-Asta will, dass an der Freiburger Uni 5500 Studenten mitmachen und ihre Studiengebühr auf das Boykott-Konto einzahlen.
Immer mehr Frauen an deutschen Hochschulen
(Spiegel-Online). Die Zahl männlicher Absolventen ist in den letzten zehn Jahren deutlich gesunken, die der Frauen gestiegen.
Kreatives Studiengebührenmodell
(idw). Gebührenmodell an der Fachhochschule Georg Agricola:Grundtarif: 500 Euro pro Semester. Das erste Semester bleibt beitragsfrei. Wer innerhalb der ersten zwei Semester 90 Prozent der Prüfungen besteht, erhält eine Ermäßigung. Studierende, die ihr Studium innerhalb der Regelstudienzeit abschließen zahlen insgesamt lediglich 1.900 Euro für ihr Studium.
E-Learning an Fachhochschulen
(idw). Wie die Herausforderungen des E-Learning von verschiedenen deutschen Fachhochschulen angegangen werden, zeigt die HIS Hochschul-Informations-System GmbH in Band 5 der Reihe Forum Hochschule "E-Learning an deutschen Fachhochschulen" auf.
Einstellung zukünftiger Studierender zum Bachelorabschluss
(idw). Die Einstellung der zukünftigen Studierenden ist Mittelpunkt einer HIS-Studie: "Die allgemein zu geringe Akzeptanz des Bachelor-Abschlusses und die schwer einzuschätzenden Arbeitsmarktchancen von BachelorabsolventInnen sind für Studienberechtigte die schwerwiegendsten Probleme von Bachelor-Studiengängen. Dennoch blicken die (zukünftigen) Bachelor-Studierenden recht optimistisch in ihre berufliche Zukunft."
Einführung von Studiengebühren in NRW: Erste Eindrücke
(CHE). Eine erste Analyse der Umsetzung auf Hochschulebene auf Basis einer Befragung der Hochschulen zeigt gute Beispiele, aber auch Verbesserungsbedarf.
Studiengebühren: Erst wird bezahlt, die Verbesserungen kommen später
(Spiegel-Online). Die meisten NRW-Hochschulen kassieren ab SS 2007 Studiengebühr. Was damit konkret gemacht werden soll ist offensichlich vielen Hochschulen noch nicht klar. Aber wer jetzt zahlt will die angekündigte Verbesserung der Lernsituation jetzt, nicht erst in Zukunft.
Studiengebühren: Was alles unter "Verbesserung der Lehre" fällt
(Spiegel-Online). In Baden Württemberg ist ein Streit darüber entbrannt, inwieweit Studiengebühren zum Stopfen von Lücken im regulären Etat verwendet werden können/dürfen/sollen. Fällt z.B. Heizen von Vorlesungräumen unter "Verbesserung der Lehre"?
Ingenieurmangel in Deutschland
(dradio). Über 20.000 offene Stellen konnten aktuell nicht besetzt werden. Der Mangel könnte sich noch verschärfen könnte, wenn nicht mehr junge Leute für eine technische Ausbildung begeistert werden können, meint Eike Lehmann, der Präsident des VDI.
Armes Hochschuldeutschland!
(dradio). Hießen Hörsäle früher noch HZO 10 oder AR-K-222, so steht heute gern mal "Aldi-Süd" an der Eingangstür.
Hochschulverband fordert Exzellenzinitiative für die Lehre
(dradio). Der Präsident des Deutschen Hochschulverbandes, Bernhard Kempen, hat nach der Exzellenzinitiative in der Forschung eine solche Initiative auch für die Hochschul-Lehre gefordert.
Studiengebühren: Kommt eine Klagewelle?
(Spiegel-Online). "Wir werden alles probieren", erklärt der Kölner Asta-Vertreter Patrick Schnepper, der die Klagewelle in Nordrhein-Westfalen koordiniert.
Pinkwart: 7. EU-Forschungsrahmenprogramm ist zugleich Chance und Leistungsvergleich für NRW-Hochschulen
Um den Dialog zwischen den NRW-Hochschulen und der EU-Kommission auszubauen, organisiert das Innovationsministerium Veranstaltungen in Brüssel. Erst kürzlich trafen sich Vertreter aller NRW-Universitäten auf Einladung des Innovationsministeriums mit Mitgliedern der EU-Kommission zum Informationsaustausch über das 7. EU-Forschungsrahmenprogramms.
Studiengebühren zum Heizen?
(Spiegel-Online). In Freiburg denkt die Universität daran, Studiengebühren auch zum Heizen zu verwenden.
SPD und Grüne klagen gegen Studiengebühren in Hessen
(dradio). Sozialdemokraten und Bündnis 90 Die Grünen im Hessischen Landtag halten das Gesetz, wonach vom kommenden Wintersemester an Studiengebühren erhoben werden sollen, für verfassungswidrig und wollen deshalb im Laufe des Monats Februar 2007 beim Staatsgerichtshof gegen das Gesetz klagen.
VW: Ende der Auto Uni
(Spigel-Online). Nachdem VW rund 90 Millionen Euro in ein Projekt gesteckt hat, in dem eine echte Universität aufgebaut werden sollte, bleibt am Ende bleibt nur eine Fortbildungsstätte für Führungskräfte.
Studiengebühr für Teilzeitstudenten: Halb studieren aber voll bezahlen?
(Spiegel-Online). Viele Studenten können oder wollen nicht mit voller Kraft studieren. Um Teilzeitstudenten scheren die Unis sich kaum, wollen aber ihr Geld trotzdem. Das Centrum für Hochschulentwicklung hält das für ungerecht und fordert gestaffelte Studiengebühren.
Jungen werden in Dchulen benachteiligt
(rp-online). Der Gesamtschullehrer und Buchautor Frank Beuster sieht die Jungen auf der Verliererstrecke: Mädchen haben es in unserem Schulsystem viel leichter, sagt er in einem Interview.
Die deutsche Umsetzung des Bologna Prozesses
Johanna Witte vom HE beleuchtet in einem Beitrag für Aus Politik und Zeitgeschichte (48/2006) die Merkmale der deutschen Umstellung auf Bachelor- und Masterstudiengänge und kontrastiert sie mit Entwicklungen in den Hochschulsystemen der Niederlande, Frankreichs und Großbritanniens.
E-Learning an Fachhochschulen
(idw). Einer aktuellen Umfrage der HIS und des Multimediakontors Hamburg zufolge setzen 58 Prozent der Fachhochschulen eine eigene E-Learning Lernplattform ein. 42 Prozent der Fachhochschulen verfügen eigenen Angaben zufolge über eine zentrale Anlaufstelle zum Thema E-Learning.
Siebensemestrige Bachelor jetzt auch in NRW
(idw). Nach dem Fall der restriktiven Planungsvorgaben sind nunmehr erstmalig in Nordrhein- Westfalen wieder siebensemestrige Studiengänge akkreditiert worden. Es handelt sich um den Studiengang Vermessung und den Studiengang Geoinformatik. Beide werden angeboten durch den Fachbereich Vermessungswesen und Geoinformatik der FH Bochum.
Hochschulpakt: Deutsches Studentenwerk fordert Investitionen auch ins BAföG und die soziale Infrastruktur
(idw). Das Deutsche Studentenwerk (DSW), der Dachverband der 61 Studentenwerke in Deutschland, fordert Bund und Länder auf, nach dem Hochschulpakt für zusätzliche Studienplätze nun auch ins BAföG und die soziale Infrastruktur des Studiums zu investieren. DSW-Präsident Prof. Dr. Rolf Dobischat sagte in Berlin: "Was bringen neue Studienplätze, wenn den Studierenden das Dach über dem Kopf fehlt?"
Über 12 Prozent der Studierenden sehen sich als Teilzeitstudenten
Über 12 Prozent aller Studierenden empfinden sich als Teilzeitstudenten, so eine Untersuchung CHE.
Hochschulpakt von Bund und Ländern beschlossen
Die Einigung berücksichtigt die unterschiedlichen Ausgangssituationen in den einzelnen Ländern und stellt zugleich auf gesamtstaatlicher Ebene sicher, dass der steigenden Zahl von Studienberechtigten ein qualitativ hochwertiges Hochschulstudium ermöglicht wird.
NRW: Zielvereinbarungsgespräche zwischen Hochschulen und Ministerium beginnen am 13.12.
(idw). Inhalte: Verabredung über die Forschungsschwerpunkte, die Zahl der Studienanfängerplätze in den jeweiligen Studienbereichen, die Förderung von Frauen in der Wissenschaft und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie die Professionalisierung des Wissenstransfers, Auswertung des Erfolg der Absolventinnen und Absolventen beim Berufseinstieg, um Rückschlüsse auf die Qualität des Studienangebots zu ermöglichen.
Absolventenbefragung des SPIEGEL
(Spiegel-Online). Das wichtigeste (nicht überraschende Ergbebnis) lautet: Über den beruflichen Erfolg entscheidet inzwischen vor allem das Studienfach.
Studentenbefragung des SPIEGEL
(Spiegel-Online). Die etwas andere Studentenbefragung des SPIEGEL kartiert die Uni-Landschaft danach, wo die besten Nachwuchsakademiker studieren.
Studentenwerke melden höhere Nachfrage nach Beratung
Immer mehr Studierende wenden sich an die Psychologischen und Sozial-Beratungsstellen der Studentenwerke.
Studentenwerk warnt vor einem Verlust der Chancengleichheit
(dradio). Von den Kindern aus wohlhabenden und bildungsnahen Familien besuchen 81 Prozent eine Hochschule. Von denen aus sozial schwachen und bildungsfernen Familien sind es nur elf. Das Deutsche Studentenwerk schlägt angesichts dieser Zahlen, aber auch angesichts der Einführung von Studiengebühren Alarm.
Die NRW-Landesregierung will sieben Studienkollegs schließen
(dradio). In NRW wurden in sieben Studienkollegs ausländische Studierende sprachlich so fit gemacht, dass sie unmittelbar in das deutsche Studium einsteigen können. Gut vorbereitet zu sein ist auch deshalb wichtig, weil gut zwei Drittel aller ausländischen Studierenden ihr Studium abbrechen. Jetzt aber will die nordrhein-westfälische Landesregierung die Studienkollegs schließen.
Studiengebühren NRW: Stand der Dinge
(Spiegel-Online). Die Summe von 500 Euro sei "ausreichend für einen Einstieg in einen Mentalitätswechsel", formulierte es Pinkwart. Und deutete damit an, dass noch viel Luft nach oben ist.
Böses Erwachen für Bafög-Empfänger
(dradio). Beim Wechsel zu Bachelor oder Master können Bafög-Ansprüche verloren gehen
Vorlesung - ein Auslaufmodell?
)Spiegel-Online). Vorn leiert einer vom Blatt, hinten schnarchen die Studenten - die klassische Vorlesung ist für Professoren und Studenten die bequemste Art der Begegnung. Und ein Auslaufmodell, mein Spiegel-Online.
Profs als Showmaster?
(Spiegel-Online). Studenten einfach nur eineinhalb Stunden vollzutexten, bringt gar nichts, meint der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft für Hochschuldidaktik in einem Interview mit Spiegel-Online.
Erstsemester-Ebbe
(Spiegel-Online). Dreimal nacheinander schon ist die Zahl der Studienanfänger geschrumpft. Die Länder versperren ihren Abiturienten den Weg - mit hohen Zulassungshürden und Studiengebühren... meint der Spiegel.
3,5% weniger Erstsemester im Studienjahr 2006
(idw). Im Vergleich zu 2005 ist die Zahl der Erstimmatrikulierten insgesamt um 3,5% gesunken. An den Universitäten betrug der Rückgang knapp 5%, an den Fachhochschulen gut 1%.
Trotz starker Jahrgänge gehen Studienanfängerzahlen zurück
(idw). Trotz starker Jahrgänge gehen Studienanfängerzahlen zurück.