Größere Handlungssicherheit in der Wissenschaftskooperation mit China

Thema

Die wissenschaftliche Kooperation mit Forschungspartnern in China ist derzeit mit großen Unsicherheiten verbunden. Hochschulen und Forschungseinrichtungen sehen sich vor die Herausforderung gestellt, lösungsorientiert, wissenschaftsadäquat und rechtssicher mit China-Kooperationen umzugehen.

Dieses Einführungsseminar sensibilisiert die Teilnehmerinnen und Teilnehmer für das Thema „Handlungssicherheit in internationalen Wissenschaftskooperationen“ mit Fokus China.

Zu Beginn erhalten die Teilnehmenden einen Überblick über aktuelle Herausforderungen sowie über Handlungsoptionen und Handreichungen für ein pragmatisches, unbürokratisches und wissenschaftsnahes Risikomanagement. Im zweiten Teil werden die Themen Informationssicherheit, Technologieabfluss und Wissenschaftsspionage behandelt. Im dritten Teil werden die vermittelten Inhalte an Fallbeispielen durchgespielt und verschiedene Lösungsszenarien besprochen.

Ziel des Seminars ist es den Teilnehmenden risikoadäquate Handlungsoptionen zu vermitteln.

Zielgruppe

  • Professorinnen und Professoren mit Interesse an Kooperationsbeziehungen zu China
  • AdministratorInnen und WissenschaftlerInnen mit Managementaufgaben an Hochschulen und Forschungseinrichtungen mit Berührungspunkten oder Interesse an internationalen Kooperationen, insbesondere mit China
  • MitarbeiterInnen aus International Offices
  • MitarbeiterInnen aus Rechtsabteilungen und Stäben
  • Weitere Interessierte können im Rahmen verfügbarer Kapazitäten teilnehmen

Programm

10:00 Uhr Begrüßung, Vorstellung und Einführung in den Programmablauf

10:30 Uhr

  • Einordnung: Grundlegende und aktuelle Herausforderungen in der China-Kooperation
  • Exportkontrolle, Außenwirtschaftsrecht und Dual Use-Güter
  • Persönliche und institutionelle Haftung
  • Einrichtung eines Internal Compliance Programmes
  • Chancen-Risiko-Bewertung, Risiko-management und Due Diligence

13:00 Uhr    Mittagspause

14:00 Uhr

  • Informationssicherheit
  • Ungewollter Technologietransfer und Wissenschaftsspionage

15:30 Uhr  Kaffeepause

16:00 Uhr

  • Kleingruppenarbeit und Fallstudien
  • Kollegiale Bearbeitung von (eigenen) Situationen und Fällen
  • Erfahrungsaustausch unter TeilnehmerInnen und mit Dozierenden

17:30 Uhr Ende der Veranstaltung

Teilnehmerzahl/Kosten

Die Teilnehmerzahl ist auf 18 Personen beschränkt. hlb-Mitglieder werden vorrangig berücksichtigt.

Die Teilnahmegebühr beträgt 300,- EUR für Mitglieder des hlb und 490,- EUR für Nichtmitglieder.

Zur Anmeldung nutzen Sie bitte die elektronische Anmeldung oder schicken Sie bitte das beiliegende Anmeldeformular per E-Mail, Post oder Fax an:

Hochschullehrerbund – Bundesvereinigung e.V.
Wissenschaftszentrum Bonn
Postfach 20 14 48, 53144 Bonn
Telefax: 0228 555256-99

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